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Analysen - Neuer Markt
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12.07.2001
Pixelpark verkaufen
HSBC Trinkaus & Burkhardt
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Aktie der Pixelaprk AG (WKN 514350) sollte nach Auffassung der Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt aus dem Depot entfernt werden.
Das Unternehmen sei einer der führenden deutschen Internetberater und habe eine kritische Größe im deutschen Markt erreicht. Das Unternehmen verfüge außerdem über relativ große und profitable Geschäftseinheiten in Österreich, der Schweiz und in Frankreich.
In der Vergangenheit habe sich Pixelpark selbst zahlreiche Ziele gesteckt. Das Unternehmen möchte sein Internet-Beratungsgeschäft auf eine paneuropäische, oder sogar globale Ebene stellen. Gleichzeitig sollte Venturepark zum führenden europäischen Internet-Inkubator aufsteigen.
Derzeit befinde sich Pixelpark in der Konsolidierung seiner Geschäftstätigkeiten, die den Verkauf von Vermögenswerten, Büroschließungen und Entlassungen beinhalte. Pixelpark habe seine Komplett-Dienstleistungsstrategie aufgegeben und werde sich auf Lösungen im Bereich B2B und B2C e-Commerce konzentrieren.
Die Zahlen für das erste Quartal von Pixelpark hätten zu einer erneuten Revision der HSBC Trinkaus & Burkhardt-Planzahlen nach unten geführt. Momentan sei es aufgrund des Umfangs der Restrukturierungsmaßnahmen noch immer unklar, wie die Pixelpark-Gruppe am Ende des Jahres aussehen werde.
Beim Umsatz werde in 2001 eine Steigerung von über 100% auf 108,4 Millionen Euro erwartet. In 2002 sollen Erlöse in Höhe von 123,6 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Das EBIT im laufenden Geschäftsjahr werde von -14,4 Millionen Euro in 1999 auf -30,5 Millionen Euro ansteigen. Im nächsten Jahr würden -12,7 Millionen Euro erwartet.
In Verbindung mit der Tatsache, dass Pixelpark immer noch mit einem Aufschlag gegenüber der Internetberater "Ivy League" notiere, führe dies dazu, dass die Aktie weiterhin mit "Verkaufen" eingestuft werd. Das Kursziel 4,3 Euro werde ebenfalls beibehalten.
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