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Analysen - Ausland
27.07.2001
Verbund neutral
Erste Bank

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Im Rahmen der Erwartungen der Analysten des Bankinstitutes Erste Bank lagen die von Verbund (WKN 877738) diese Woche veröffentlichten Halbjahreszahlen.

Das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr sei mit 147 Mio. Euro - trotz sinkender Margen - auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Höhere Ausgaben für Stromzukäufe hätten durch niedrigere Abschreibungen (-5%) und Einsparungen im Personalbereich (-12%) und sonstigen Aufwendungen (-22%) kompensiert werden können. Das Finanzergebnis habe sich merklich verbessert. Diese Entlastung sei auf den Wegfall von im Vorjahr belastenden Kursverlusten aus der Bewertung von Schweizer Franken-Verbindlichkeiten zu erklären. Der Gesamtumsatz habe gegenüber der Vorjahresperiode um 18,5% auf 761,9 Mio. Euro zugelegt. Diese Steigerung sei im wesentlichen auf einen erhöhten Stromumsatz durch Handelsaktivitäten sowie auf erhöhte Umsätze im Leitungsnetz zurückzuführen.

Das erste Halbjahr zeige deutlich die Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten des Verbundes. Bereits über 50% des Umsatzes würden im Ausland erwirtschaftet. Die Partnerschaft in der Steiermark sowie das Joint venture mit E.ON im Bereich der Wasserkraft (European Hydro Power) bewerten die Analysten der ersten Bank als strategische Stärkung des Verbunds in Österreich als auch in Deutschland. Die bis dato ausstehende Entscheidung der Kommission über die Anerkennung von stranded costs sei diese Woche positiv entschieden worden. In einem nächsten Schritt seien die genehmigten 596 Mio. Euro noch vom österreichischen Wirtschaftsminister zu genehmigen, welcher bereits Vorbehalte geäußert habe.

Für das zweite Halbjahr erwarten Die Analysten des Bankinstutues Erste Bank eine ähnliche Entwicklung, so dass das Rating für Verbund "neutral" laute.


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