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Analysen - Nebenwerte
30.06.2006
Aragon mit Potenzial
ExtraChancen

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Westerburg, 30. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" sehen für die Aktie von Aragon (ISIN DE000A0B9N37/ WKN A0B9N3) Potenzial.

Das Jahreshoch für die Aktie der Aragon liege bei 21,60 Euro, von diesem Niveau habe sich der Kurs mittlerweile fast 20% entfernt und bewege sich damit auf dem Niveau des Ausgabepreises bei der Kapitalerhöhung. Deshalb sei die Gelegenheit günstig, hier zuzugreifen, nachdem sich die Aktie seit dem Börsengang im November zwischenzeitlich im Wert fast verdoppelt habe. Denn fundamental seien die Perspektiven sehr gut: Der Umsatz solle sich bis 2007 fast verdreifachen, der Gewinn pro Aktie nahezu versiebenfachen!

Wie sei der Finanzvertriebs-Konzern aufgestellt? Aragon sei mit seinen fünf eigenständig agierenden Töchtern, die zentral geführt würden, in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland tätig. Zum Konzern würden die 100%igen Töchter Jung, DMS & Cie (Maklerpool) und inpunkto (Strukturvertrieb) und die 60%-Beteiligung bIT Treuhand (Handelshaus) gehören. An der Outsourcing-Bank biw Bank sei Aragon mit 49% (plus 2% Option) und an Fundmatrix (Full-Service-Fonds-Distributor) mit 58% beteiligt.

Die Wachstums-Chancen seien hervorragend, denn das Marktvolumen für private Altersvorsorge werde sich in den kommenden Jahren verdreifachen. Davon wolle man durch organisches Wachstum und strategische Akquisitionen profitieren. Die Dynamik der Unternehmensentwicklung würden die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr belegen: Der Umsatz sei um 74,2% auf 36,5 Mio. Euro, das EBIT auf 1,5 (Vorjahr: 0,1) Mio. Euro und der Jahresüberschuss auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: ausgeglichenes Ergebnis) gestiegen.

Für das laufende Jahr würden Experten mit einem Ergebnis von 0,33 nach 0,13 Euro pro Aktie rechnen: Dazu sollte vor allem die Tochter Jung, DMS & Cie (JDC) beitragen. Der wachstumsstärkste und erfolgreichste Maklerpool Deutschlands profitiere von der Umsetzung einer EU-Richtlinie. Diese sehe vor, dass sich alle Finanzberater exklusiv an ihren Pool binden und alle Umsätze darüber abwickeln müssten. Hinter JDC würden sich 8.000 Offices (Pool-Partner-Anbindungen) mit 20.000 Finanzberatern verbergen.

Eine weitere Perle im Portfolio sei die biw, eine so genannte Outsourcing-Bank, die anderen Finanzdienstleistern und Banken die komplette Bankinfrastruktur zur Verfügung stelle. Wichtigste Kunden seien die Online-Broker flatex und eTrade. Das garantiere biw weitere Umsätze, denn bis Ende 2006 wolle allein flatex 30.000 Depots aufbauen.

Die Experten von "ExtraChancen" gehen davon aus, dass die Aragon-Aktie schon bald wieder das Jahreshoch von 21,60 Euro in Angriff nehmen wird. Doch sollte dies mittel- bis langfristig nur eine Zwischenstation für den Aktienkurs sein.



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