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News - Neuer Markt
20.07.2001
Maxdata Quartalsbericht
Ad hoc

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Der Monitor- und Computerhersteller MAXDATA AG (WKN 658130) hat auf Grundlage des vorläufigen Abschlusses im 2. Quartal bei einem Umsatz von 312 Millionen DM (Kerngeschäft im Vorjahr 390 Millionen DM) ein EBIT von 7,1 Millionen DM (Vorjahr: 1,1 Millionen DM) erzielt. Das operative Ergebnis liegt damit trotz anhaltender Nachfrageschwäche innerhalb der veröffentlichten EBIT-Planung. Der saldierte Umsatz lag hierdurch im ersten Halbjahr 2001 bei 728 Millionen DM gegenüber 808 Millionen DM Kerngeschäftsumsatz im ersten Halbjahr 2000. Das EBIT lag im gleichen Zeitraum bei 22,4 Millionen DM (Vorjahr: 12,2 Millionen DM).

Für das zweite Halbjahr rechnet MAXDATA mit keiner nennenswerten Erholung des IT-Marktes. Wichtige Voraussetzungen wären eine Stabilisierung der Konjunktur und damit verbunden ein positiveres Investitionsklima. Die globalen wirtschaftlichen Rahmendaten wie auch die Abschwächung des Euros führen zur Zeit zu einer anhaltenden Nachfrageschwäche. Dies wird im zweiten Halbjahr zu weiterem Preisdruck führen.

Vor dem Hintergrund dieser ökonomischen Rahmendaten senkt MAXDATA die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 1,85 Milliarden DM auf einen Umsatz zwischen 1,5 und 1,6 Milliarden DM. Dabei geht das Unternehmen von einem EBIT aus, das nicht deutlich über 30 Millionen DM liegen wird. Derzeit können aber aufgrund fehlender konjunktureller und saisonaler Impulse temporäre Verluste im dritten Quartal zur Sicherung der eigenen Marktposition nicht ganz ausgeschlossen werden. MAXDATA baut hervorragende Computer und Monitore. Ein operatives Ergebnis von 30 Millionen DM kommt zwar einer Ergebnisverdopplung gegenüber dem Geschäftsjahr 2000 gleich, liegt aber deutlich unter dem Potenzial des Unternehmens bei einer gesunden Konjunktur.


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