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News - Ausland
26.05.2006
Unternehmens Invest schließt Einstieg in Medizin-Laborgruppe FUTURELAB ab
Ad hoc

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Die börsenotierte Unternehmens Invest AG (UIAG) (ISIN AT0000816301/ WKN 882788), Österreichs führende Mittelstands-Finanzierungsgesellschaft, hat die Zustimmung der Kartellbehörden zum Einstieg in die medizinisch-analytische Laborgruppe FUTURELAB Holding GmbH bekommen. Damit halten nun ein Finanzkonsortium unter Führung der UIAG, die Wiener Städtische Gruppe sowie die beiden Stiftungen der beiden Unternehmensgründer Prof. Dr. Michael Havel und Prim. Dr. Gustav Scholda je 33,3% an FUTURELAB Holding GmbH.

Im Zuge des Einstieges des Konsortiums, dem auch Global Equity Partners angehört, wird eine Kapitalerhöhung bei FUTURELAB im Volumen von EUR 10 Mio. vorgenommen. Diese wird zur Finanzierung der Übernahme einer medizinisch-analytischen Laborkette in der Schweiz verwendet, mit der FUTURELAB zur Nummer drei am Schweizer Markt aufsteigt.

"FUTURELAB ist neben dem erfolgreichen Engagement bei der Bene AG eine weitere, wichtige österreichische Unternehmensbeteiligung der UIAG. Wir setzen mit dem Einstieg in diese in ganz Europa expandierende Laborgruppe den derzeit laufenden Aufbau unseres Beteiligungsportfolios weiter fort", kommentiert Mag. Kurt Stiassny, Vorstandsvorsitzender der UIAG den Beteiligungserwerb. "Für unser Unternehmen ist die Beteiligung des Finanzkonsortiums ein wichtiger Schritt zur Finanzierung des weiteren Wachstums unseres Unternehmens", sagt Prof. Michael Havel. "Wir sehen insbesondere auch in Zentral- und Osteuropa ein attraktives Akquisitions- und Wachstumspotenzial für FUTURELAB".

Wiener Städtische Generaldirektor Dr. Günter Geyer zur erfolgreich abgeschlossenen Transaktion: "Mit dem Einstieg der UIAG in die Laborgruppe FUTURELAB werden wir gemeinsam die Expansion von FUTURELAB in die CEE Länder weiter vorantreiben. Wir sehen unsere Beteiligung an FUTURELAB als attraktives und strategisch wichtiges Investment auch im Sinne einer Ergänzung der aufstrebenden Krankenversicherung in diesen Ländern."

Die UIAG hat - wie angekündigt - weitere Finanzinvestoren eingeladen, sich unter ihrer Führung an FUTURELAB zu beteiligen. In dem Finanzkonsortium befinden sich nunmehr die beiden GEP-Fonds, HTA III Venture Beteiligungs-Invest AG und der neue Fonds High Tech Europe IV Beteiligungs-Invest AG, sowie mehrere Privatpersonen. "Wir sehen FUTURELAB als ein attraktives Geschäftsmodell, das aufgrund des Kostendruckes im Gesundheitswesen einerseits und der steigenden Qualitätsansprüche in der Labormedizin andererseits eine spannende Zukunft hat", kommentiert GEP-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Tojner den Einstieg der GEP-Gruppe.

FUTURELAB ist an derzeit 87 Standorten in Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und der Schweiz tätig. FUTURELAB erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von EUR 43 Mio. mit einem klar positivem Ergebnis. Durch die Schaffung von Synergien in einem großen Unternehmensverbund (Einkauf, Verwaltung, Organisation) kann FUTURELAB hochqualitative Labordienstleistungen zu attraktiven Kosten bereitstellen. Für das laufende Geschäftsjahr ist ein Umsatz- und Ergebniswachstum von rd. EUR 70 Mio. geplant.

Strategisches Ziel ist es, das führende medizinische Laborunternehmen in Zentral- und Osteuropa zu werden. "Bei diesem erfolgreichen Geschäftsmodell und der dahinter stehenden Wachstumsstory ist mittel- bis langfristig für FUTURELAB auch ein Börsegang vorstellbar", so UIAG-Vorstandsvorsitzender Kurt Stiassny.



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