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Analysen - Neuer Markt
19.07.2001
GFT bessere Zeiten in Sicht
Wirtschaftswoche heute

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Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" betrachten derzeit die Aktien von GFT Technologies (WKN 580060) näher.

Die Aktionäre des IT-Dienstleisters könnten aufatmen. Nach dem dramatischen Kurssturz habe GFT vor dem Aus zu stehen geschienen. Doch nun sei die Deutsche Bank als Retter eingesprungen. Der Branchenprimus bringe seine IT-Tochter Emagine in die Gesellschaft ein und werde im Gegenzug 25 Prozent an dem Internet-Consultant übernehmen. Daraus solle ein einzigartiger Anbieter von integrierten IT-Lösungen in Europa entstehen. Damit verschiebe sich die Struktur innerhalb der Aktionäre. Bisher habe die Familie von Vorstandschef Ulrich Dietz mit einem Anteil von 53,5 Prozent dominiert. Auch in der Führungsetage von GFT dürfte es Veränderungen geben.

Emagine habe im vergangenen Jahr rund hundert Millionen Euro umgesetzt. Über die Höhe der Erträge gebe es allerdings keine Angaben. GFT habe es auf einen Erlös von 87 Millionen Euro gebracht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITDA) habe 8,7 Millionen betragen. Bisher sei geplant gewesen, den Umsatz in 2001 um 30 bis 35 Prozent zu verbessern.

Mit dem starken Partner im Rücken sollten nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" für die GFT-Aktie wieder erfreulichere Zeiten anbrechen.


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