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News - Nebenwerte
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23.05.2006
Leica Camera Zahlen zum Geschäftsjahr 2005/2006
Ad hoc
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Die Leica Camera Gruppe (ISIN DE0006460009/ WKN 646000), Solms, hat das Geschäftsjahr 2005/2006 (31. März) mit einem Umsatz von EUR 106,7 Mio. abgeschlossen. Das sind 15,9% mehr als im Vorjahr mit EUR 92,1 Mio. Das um Restrukturierungsaufwendungen bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse von EUR -10,6 Mio. auf EUR 0,6 Mio. Gleichzeitig hat sich der Konzernjahresfehlbetrag von EUR 18,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 9,2 Mio. im Geschäftsjahr 2005/2006 verringert. Der Konzernjahresfehlbetrag des Vorjahres enthält einen Verlust aus aufgegebenen Geschäftsbereichen von EUR 1,9 Mio.
Der Umsatz mit Systemkameras hat sich um 12,2% auf EUR 34,5 Mio. erhöht. Erstmals ging mit dem Leica Digital-Modul-R ein digitales Produkt in den Umsatz dieser Produktgruppe ein. Der Umsatz mit vor allem digitalen Kompaktkameras stieg um 6,6% auf EUR 16,9 Mio. In der Leica Sportoptik ist ein Zuwachs um 20,5% auf EUR 36,4 Mio. eingetreten, der sich insbesondere durch Ferngläser mit integrierter Laserentfernungsmessung ergibt. Die Diaprojektion verzeichnete einen weiteren Rückgang um 19,0% auf EUR 1,8 Mio.
Der Auslandsumsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 20,1% erhöht und beträgt nunmehr EUR 86,4 Mio. oder 80,9% des Gesamtumsatzes. Erstmals ist der US-amerikanische Markt mit EUR 26,2 Mio. oder 24,6% der bedeutendste Einzelmarkt für den Konzern. Der langsamer wachsende deutsche Markt bleibt mit EUR 20,4 Mio. oder 19,1% des Umsatzes nach wie vor ein wichtiger Markt für die Leica Camera Gruppe.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von EUR -14,7 Mio. auf EUR -6,2 Mio. im Geschäftsjahr 2005/2006. Ergebnisverbessernd wirkten sich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen (EUR 2,4 Mio.) aus. Die Restrukturierungsaufwendungen belasten das Ergebnis des Geschäftsjahrs mit insgesamt EUR 6,8 Mio., verglichen mit EUR 4,0 Mio. im Vorjahr. Das aufgrund der weiterhin hohen Inanspruchnahme von Kreditlinien negative Zinsergebnis entwickelte sich von EUR -2,4 Mio. im Vorjahr auf EUR -2,8 Mio.
Der Jahresabschluss erfolgte erstmals nach dem internationalen Standard IFRS. Die Vorjahreswerte sind zur besseren Vergleichbarkeit nach dem gleichen Standard berechnet und differieren zu den bislang nach HGB veröffentlichten Kennzahlen.
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