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22.05.2006
Wiener Städtische erzielt Prämienwachstum von 11,6 Prozent
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Die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG (ISIN AT0000908504/ WKN A0ET17) meldete am Montag, dass sie bei den verrechneten konsolidierten Prämien in den ersten drei Monaten 2006 insgesamt eine Steigerung von 11,6 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro erzielt hat. Inklusive sonstiger Versicherungsbeteiligungen und unkonsolidiert beliefen sich die verrechneten Prämien auf 1,81 Mrd. Euro und stiegen damit um 11,8 Prozent.
Der Gewinn vor Steuern des österreichischen Konzerns belief sich im ersten Quartal auf 72,9 Mio. Euro und lag damit um 31,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Wesentliche Faktoren hierfür waren gute Veranlagungsergebnisse und eine kostenbewusste Verwaltung. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich um 43,4 Prozent auf 60,5 Mio. Euro.
Trotz der hohen Schadensbelastung von rund 50 Mio. Euro durch Schneedruck und Hochwasser als saisonale Effekte konnte der Konzern im Berichtszeitraum eine Combined Ratio nach Rückversicherung (ohne Berücksichtigung von Veranlagungserträgen) von 98,3 Prozent erzielen.
Das Finanzergebnis betrug 162,0 Mio. Euro, was einem Plus von 22,5 Prozent entspricht. Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle stiegen um 13,8 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro. Die gesamten Kapitalanlagen des Konzerns erhöhten sich von 16,92 Mrd. Euro zum 31.12.2005 auf 17,50 Mrd. Euro zum 31. März 2006 (+3,4 Prozent).
Für das Gesamtjahr 2006 rechnet der Konzern nun mit einem Gewinn vor Steuern von rund 290 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2007 soll der Vorsteuer-Gewinn bei rund 350 Mio. Euro liegen. Aus heutiger Sicht sei auch im Jahr 2006 eine Erhöhung der Dividende auf rund 77 Cent je Aktie durchaus realistisch.
Die Aktie der Wiener Städtischen schloss am Freitag in Wien bei 48,20 Euro (-1,65 Prozent).
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