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News - Nebenwerte
19.05.2006
Grammer weiht zwei neue Werke in China ein
aktiencheck.de

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Der Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN DE0005895403/ WKN 589540) wird in Kürze zwei neue Werke in China einweihen.

Wie der im SDAX notierte Konzern am Freitag erklärte, haben die Niederlassungen in den Städten Tianjin und Changchun bereits im vergangenen Jahr ihre Produktionstätigkeit aufgenommen. An diesen Standorten werden Innenraumkomponenten für Pkw sowie Sitze für Bahnen und Offroadfahrzeuge wie Lkw, Land- und Baumaschinen gefertigt.

In Tianjin werden in den beiden Segmenten Automotive und Seatings sowie in der Verwaltung insgesamt 220 Mitarbeiter beschäftigt. Der Automotive-Bereich fertigt hier Armlehnen und Kopfstützen für den Audi A4 und A6 sowie für verschiedene VW-Modelle wie zum Beispiel den Bora. Das Seating-Segment in Tianjin umfasst Metallbearbeitung, Polstern, Schäumen und die Montage von Fahrer- und Passagiersitzen. Der überwiegende Teil der Kundschaft kommt dabei aus dem Reich der Mitte, während rund 40 Prozent der dort gefertigten Seating-Produkte für den Export nach Japan und Korea bestimmt sind. Zum Abnehmerkreis des Unternehmensbereichs Seating Systems vor Ort zählen Hersteller wie Mercedes-Benz, MAN, Linde, John Deere, Bombardier und Siemens.

Der zweite neue Standort, die "Grammer Interior (Changchun) Co. Ltd.", wurde im Juni 2005 in der Changchun Economical and Technology Development Zone gegründet. Die Fertigung startete dann im September des letzten Jahres. Momentan sind rund 150 Mitarbeiter in Changchun beschäftigt. Der Automotive-Bereich fertigt hier auf cirka 8.800 Quadratmetern Grundfläche hochwertige Armlehnen und Kopfstützen unter anderem für die Audi-Modelle A4 und A6, sowie für den VW Bora, Caddy und Golf. Das Produktionsspektrum umfasst unter anderem die Bereiche Kunststoffschweißen, Schäumen und Montage.

Die Aktie von Grammer notiert aktuell mit einem Plus von 1,48 Prozent bei 21,20 Euro.



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