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Analysen - Ausland
12.07.2001
Emerson "neutral"
Merrill Lynch

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Die Investmentbanker von Merrill Lynch stufen die Aktie des Elektronikunternehmens Emerson (WKN 850981) nach wie vor neutral ein.

Laut den Analysten von Merrill Lynch habe man seitens des Unternehmens nun neue Prognosen vorangekündigt, die einen Rückgang der Gewinne im 3. sowie im 4. Quartal voraussagen würden. Folglich gehe man von einem Gewinndefizit für das gesamte Fiskaljahr aus. Damit werde zum ersten Mal seit 43 Jahren das Gewinnwachstum des Unternehmens unterbrochen. Am 2. Juli habe man das Rating und die Schätzungen nach unten revidiert. Zudem habe man an diesem Tag prophezeit, dass die Serie des konstanten EPS-Wachstum von Quartal zu Quartal in diesem Fiskaljahr gebrochen werde.

Des weiteren sei diese Ankündigung schlechter ausgefallen, zugleich auch früher als erwartet veröffentlicht worden. Man sei der Ansicht, dass der Gewinn je Aktie im nächsten Jahr vergleichsweise niedrig ausfallen werde. Man rechne mit einem Rückgang von 5%. Dies sei darauf zurückzuführen, dass es bisher keine Anzeichen für eine Trendwende hinsichtlich der schlechten Wirtschaftslage gebe. Für 2001e und 2002e erwarte man seitens der Analysten derzeit einen Gewinn je Aktie von 3,12 US-Dollar bzw. 3,10-3,15 US-Dollar. Letztlich seien drei aufeinanderfolgende Monate (März, April, Mai), in denen es jeweils zu einem Rückgang der Nachfrage gekommen sei, noch nie da gewesen.

Gleichzeitig könne man dies auch nicht mit Kostensenkungen ausgleichen. Es gebe jedoch keine Veranlassung, um die Bewertung der Emerson-Aktie zu revidieren. Folglich stufe man die Aktie weiterhin mittelfristig neutral ein. Langfristig orientierten Anlegern rate man die Aktie zu kaufen.


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