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News - Ausland
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16.05.2006
Hyundai: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Chairman Chung Mong Koo
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In der Affäre um mögliche Bestechungsgelder muss sich nun Chung Mong Koo, Chairman der Hyundai Motor Co. Ltd. (ISIN USY384721251/ WKN 885166), vor Gericht verantworten.
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat am Dienstag Anklage gegen den bereits seit Ende April inhaftierten Konzernchef des Automobilkonzerns wegen Untreue und Verletzung von Treuepflichten erhoben.
Der Manager soll unter anderem Firmengelder in Höhe von mehr als 100 Mrd. Koreanischen Won (KRW) dazu benutzt haben, um Gesetzgeber auf illegale Weise beeinflusst zu haben. Zudem wirft man Chung Mong Koo vor, so genannte Slush Funds gegründet haben, um Unternehmensinteressen zu unterstützen und um die Karriere seines Sohnes Chung Eui Sun, Chairman der Hyundai-Tochter KIA Motors Corp., zu beschleunigen.
Die Aktie von Hyundai Motor schloss heute an der KSE bei 73.400 KRW (-0,81 Prozent).
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