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Analysen - Ausland
10.07.2001
Verbund neutral
Erste Bank

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Wie Georg Waldner von Erste Bank mitteilt, hat Verbund (WKN 877738) gestern die Verbindung seiner Hydro-Strom Aktivitäten mit E.ON Wasserkraft zu dem Unternehmen "European Hydro Power" bekannt gegeben.

Diese Fusion führe zur Gründung des zweitgrößten Stromerzeugers in Kontinentaleuropa mit einer Produktion von 35.000 GWh in über 200 Anlagen. Der Hauptfirmensitz werde in Salzburg liegen und dem Management von Verbund und E.ON unterstehen. Die exakte Beteiligung müsse erst noch ausgearbeitet werden. Die Firmenleitungen von Verbund und E.ON hätten Andeutungen gemacht über einen Anteil von 63 Prozent von Verbund und 37 Prozent für E.ON. Sofortige Kostensynergien für Verbund seien nicht zu erwarten. Dennoch gewinne das Unternehmen durch das Joint Venture an Wert.

Die Fusion mit E.ON Wasserkraft sei ein weiterer Schritt in Richtung Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten. Nachdem letzte Woche bestimmte Geschäftsaktivitäten mit der Energie Steiermark AG verschmolzen worden seien und nach der gescheiterten Übernahme von Carinthia seien die Möglichkeiten in Österreich selbst ausgeschöpft. Nach Einschätzung der Analysten von Erste Bank wird sich die Einnahmenposition von Verbund voraussichtlich nicht entscheidend verbessern.

Die Analysten von Erste Bank betrachten Verbund auch weiterhin als "neutral".


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