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10.05.2006
Teva Pharmaceutical muss nach Ivax-Übernahme Milliarden-Verlust ausweisen
aktiencheck.de
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Der israelische Generika-Hersteller Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (ISIN US8816242098/ WKN 880035) teilte am Mittwoch mit, dass er im ersten Quartal einen hohen Verlust nach einem Vorjahresgewinn verbuchen musste, was auf Ausgaben im Zusammenhang mit der 7,4 Mrd. Dollar teuren Übernahme der Ivax Corp. zurückzuführen ist.
Der Nettoverlust belief sich demnach auf 1,01 Mrd. Dollar bzw. 1,40 Dollar pro Aktie, nach einem Überschuss von 259 Mio. Dollar bzw. 38 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Sonderbelastungen und Aktienoptionskosten wurde ein Gewinn von 38 Cents pro Aktie erzielt. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 41 Cents pro Aktie ausgegangen.
Der Umsatz des Konzerns erreichte im Berichtszeitraum 1,67 Mrd. Dollar, im Vergleich zu 1,31 Mrd. Dollar im ersten Quartal 2005. Analysten hatten hier zuvor mit einem Wert von 1,94 Mrd. Dollar gerechnet.
Für das laufende Quartal stellen Analysten ein EPS-Ergebnis von 46 Cents bei Erlösen von 2,14 Mrd. Dollar in Aussicht.
Die Aktie von Teva Pharmaceutical Industries schloss gestern an der NASDAQ bei 42,91 Dollar.
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