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08.05.2006
Presse: Japanisches Konsortium, Boeing und Raumfahrtbehörden planen Concorde-Nachfolger
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Ein japanisches Konsortium aus Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co. Ltd. (ISIN JP3134800006/ WKN 854347), Kawasaki Heavy Industries Ltd. (ISIN JP3224200000/ WKN 858920), Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (ISIN JP3900000005/ WKN 853314) und Fuji Heavy Industries Ltd. (ISIN JP3814800003 WKN 857977), der amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing Co. (ISIN US0970231058/ WKN 850471) sowie die Luftfahrtbehörden der beiden Länder Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) und NASA planen Presseangaben zufolge die Entwicklung eines Nachfolgers des Überschall-Jets Concorde.
Das Projekt könnte möglicherweise schon im kommenden Sommer begonnen werden, die Forschungs- und Entwicklungskosten werden auf mehrere hundert Milliarden Japanische Yen (JPY) geschätzt.
Wie der "Nihon Keizai Shimbun" am Sonntag berichtete, soll das neue Flugzeug mit doppelter Schallgeschwindigkeit fliegen können und dabei nur 1 Prozent des Fluglärms der Concorde machen. Die japanischen Partner hoffen, um das Jahr 2020 einen Jet fertigzustellen, der Platz für 200 bis 300 Passagiere bietet und die Strecke Tokio-Los Angeles in fünf Stunden zurücklegt.
Die japanische Seite wird sich dem Bericht zufolge auf die Entwicklung des Triebwerks und auf die Design-Technologie konzentrieren, während Boeing voraussichtlich die Entwicklung des gesamten Flugwerkes übernehmen wird.
Aktien von Ishikawajima-Harima gewannen heute in Tokio 3,18 Prozent auf 421 JPY, die von Kawasaki Heavy 4,12 Prozent auf 429 JPY, die von Mitsubishi Heavy 0,89 Prozent auf 561 JPY und die von Fuji Heavy 1,24 Prozent auf 732 JPY. Die Papiere von Boeing schlossen zuletzt bei 88,47 Dollar.
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