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26.04.2006
GERICOM verzeichnet Umsatzrückgang, meldet Wechsel im Vorstand
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Die GERICOM AG (ISIN AT0000729108/ WKN 565773) musste aufgrund der mittlerweile abgeschlossenen Redimensionierung im vergangenen Jahr einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen.
Wie der österreichische Notebook und Home-Entertainment Hersteller am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte, erzielte man im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 196 Mio. Euro, nach 375 Mio. Euro im Vorjahr. Gleichzeitig erhöhte sich der Jahresfehlbetrag von 3,7 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro.
Aufgrund der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen konnte man im zweiten Halbjahr den Verlust aber nahezu halbieren. Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber 2004 von 39,1 Prozent auf 52,0 Prozent, außerdem konnten die Verbindlichkeiten von 52,7 Mio. Euro im Vorjahr auf nur noch 15,1 Mio. Euro verringert werden. Der Cash-Flow stieg von 3,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 14,3 Mio. Euro. Die liquiden Mittel beliefen sich Ende Dezember auf 19,7 Mio. Euro, wobei keine Bankverbindlichkeiten mehr bestanden.
Darüber hinaus kündigte das Unternehmen an, dass Klaus Starch mit dem Tag der Hauptversammlung aus dem Vorstand ausscheiden wird. Dr. Helmut Wiesbauer wird mit Wirkung des Ausscheidens von Klaus Starch zum neuen CFO ernannt. Der 53-Jährige kommt aus der Papierindustrie und war in den letzten Jahren als CFO der Roman Bauernfeind Holding AG tätig.
Die GERICOM-Aktie schloss am Mittwoch im Xetra-Handel bei 2,58 Euro (+4,45 Prozent).
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