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News - TecDAX
20.04.2006
AT&S zieht eigene Aktien ein, nimmt Aktienrückkaufprogramm wieder auf
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Die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) hat die Wiederaufnahme des Aktienrückkaufprogramms sowie den Einzug eigener Aktien beschlossen.

Wie der österreichische Leiterplattenhersteller am Donnerstag erklärte, hat der Vorstand der Gesellschaft mit Genehmigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 beschlossen, insgesamt 2,1 Millionen eigene Aktien, welche im Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis 30. April 2003 zurückgekauft wurden, einzuziehen. Die neue Anzahl an Aktien beträgt damit 25.900.000 Stück wobei 58.180 Aktien auch weiterhin von AT&S gehalten werden. Der Free Float-Faktor der AT&S steigt damit auf rund 57 Prozent.

Des Weiteren hat der Konzernvorstand die Wiederaufnahme des Aktienrückkaufprogramms ab dem 15. 05 2006 beschlossen. Auf Basis der vorliegenden Ermächtigung durch die Hauptversammlung kann AT&S bis spätestens 4. Januar 2007, bis zu 10 Prozent des Grundkapitals zum Zeitpunkt der letzten Hauptversammlung, somit also noch bis zu 641.820 Aktien zurückkaufen.

"Wir sind heute - das Gearing beträgt lediglich 10 Prozent - wirtschaftlich stark genug, um all unsere Wachstumsprojekte, sogar so große wie das zweite Werk in Shanghai, aus dem Cash-Flow bzw. durch die Aufnahme von Fremdmitteln zu finanzieren" erklärt Dr. Harald Sommerer, Vorstandsvorsitzender der AT&S die Entscheidung. "Es war also an der Zeit, die Bilanzstruktur zu optimieren und den Investoren einen größeren Anteil am Erfolg zukommen zu lassen. Dabei haben wir uns für ein Aktienrückkaufprogramm entschieden, weil wir hier durch die daraus resultierende Steigerung der Eigenkapitalrentabilität langfristig bessere Effekte sehen, als bei einer Sonderdividende."

Die Aktie von AT&S notiert aktuell mit einem Plus von 1,24 Prozent bei 16,54 Euro.



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