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Analysen - Ausland
05.07.2001
UMC "buy"
Salomon Smith Barney

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Andrew Lu, Analyst der Investmentbank Salomon Smith Barney empfiehlt die Aktie des Microelektronik-Herstellers UMC (WKN 578089) weiterhin zu kaufen.

Ein ernst zu nehmendes Überangebot auf der Produktionsseite werde die Überkapazitäten im 2. und 3. Quartal 2001 auf einen Faktor von 150% anheben. Die Ausgaben würden im Jahr 2001 von 1,5 Mrd. US-Dollar auf geschätzte 900 Mio. US-Dollar gesenkt. Der Zeitplan für die Einführung von “Fab 12 A” in Tainan werde sich im Jahr 2001 und 2002 vermutlich verzögern. Die Kapazität für UMC werde nach Ansicht der Börsenexperten von Salomon Smith Barney mit einer Produktion von 8-Zoll Wafern und entsprechenden Produkten mit 3,71 Mio. niedriger angesetzt (bislang 4,19 Mio.), übers Jahr jedoch um 10% steigen.

In Folge der ineffizienten Produktionsrate beim neu gestarteten “Fab 8D” von 26.000 Wafern pro Monat und von 30.000 produzierten Einheiten bei “Fab 8F” plane UMC, die Belegschaft, die Entwickler und die Einrichtung von 8F auf 8D zu verlagern (basierend auf der Forschung und Entwicklung) und danach das Werk 8D zu schließen.

Man gehe davon aus, dass der Juli und der August schwierig werden würden, bevor im 4. Quartal 2001 eine Erholung eintreten werde. Vermutlich werde die Konsumkapazität der Verbraucher im 3. Quartal mit 6% ihren Tiefpunkt erreichen, während sie im 4. Quartal des Vorjahres noch bei 40% gelegen habe. Man habe den erwarteten EPADR für das Jahr 2001 auf einen Verlust von 0,01 US-Dollar gesenkt, während man den Gewinn pro Aktie im Jahr 2001 um 47% auf jetzt 0,31 US-Dollar festsetze. Als Begründung hätten die Aktienexperten die unerwartet schwache Erholung im 2. Halbjahr 2001 und 2002 genannt.

Man rate, die UMC-Aktien im Zeitraum von Juni bis August weiterhin zu akkumulieren, während man darüber hinaus seine Kaufempfehlung beibehalte. Das Kursziel liege bei 17 US-Dollar pro ADR.



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