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News - Ausland
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18.04.2006
Merrill Lynch: Einmalbelastung führt zu Gewinnrückgang
aktiencheck.de
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Die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch & Co. Inc. (ISIN US5901881087/ WKN 852935) musste im ersten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen in Zusammenhang mit einer Umstellung der Bilanzierungsstandards für Mitarbeiteroptionen sowie aktienbasierten Pensionsprogrammen einen Gewinnrückgang ausweisen.
Wie der Finanzkonzern am Dienstag erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 475 Mio. Dollar bzw. 44 Cents je Aktie. Bereinigt um Sonderbelastungen in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar nach Steuern lag der Gewinn bei 1,65 Dollar je Aktie, nach 1,21 Mrd. Dollar bzw. einem EPS von 1,21 Dollar im Vorjahreszeitraum.
Der Konzernumsatz verbesserte sich im Vorjahresvergleich aufgrund starker Zuwachsraten im Bereich Investmentbanking sowie im Privatkundengeschäft deutlich von 6,23 Mrd. Dollar auf 7,96 Mrd. Dollar.
Analysten hatten zuvor ein EPS von 32 Cents sowie einen Umsatz von 7,33 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die Marktprognosen bei einem EPS von 1,50 Dollar sowie Umsatzerlösen in Höhe von 7,25 Mrd. Dollar.
Die Aktie von Merrill Lynch gewinnt vorböslich aktuell 1,45 Prozent auf 79,60 Dollar.
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