Logo
Analysen - Nebenwerte
05.07.2001
DBAG weiter unter Druck
Wirtschaftswoche heute

www.optionsscheinecheck.de

Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" betrachten derzeit die Aktien der Deutschen Beteiligungs AG (WKN 550810) näher.

Zu den Opfern im gerade entfachten Streit um die Besteuerung von Beteiligungsverkäufen könnte die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) gehören, denn zusätzliche Abgaben dürften die Holding noch mehr belasten. Bereits im laufenden Geschäftsjahr hätten sich die Perspektiven erheblich eingetrübt.

Die Stimmung für Neuemissionen sei so schlecht, dass der Börsengang der Tochter Lignum Technologie erst einmal auf Eis gelegt worden sei. Der DBAG-Vorstand halte es für möglich, dass nur ein leicht positives Ergebnis erzielt werden könne. In der ersten Hälfte 2000/01 habe sich für die Gesellschaft ein Verlust von 1,7 Millionen Euro ergeben.

Die Holding habe gegenwärtig 50 Firmen im Portfolio. Dabei seien die Töchter mit einem Eigenkapital von rund 350 Millionen Euro ausgestattet. Weitere 150 Millionen hätten Fonds investiert, die von DBAG gemanagt würden.

Schwer zu schaffen mache in den ersten sechs Monaten die Abschreibung auf die österreichische Medienkette Libro, die sich in existenziellen Nöten befinde. Das Engagement, das zu neun Millionen Euro in den Büchern gestanden habe, sei inzwischen auf Null wertberichtigt worden.

Die Aktie von DBAG könnte nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" noch weiter unter Druck geraten.



© 1998 - 2026, optionsscheinecheck.de