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Analysen - Ausland
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04.07.2001
BAE Systems kaufen
Commerzbank
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Die Analysten der Commerzbank stufen die Aktie von BAE Systems (WKN 866131) von halten auf kaufen hoch.
Nach der Gewinnwarnung zu Beginn des Jahres und den nachfolgenden Ertragsanpassungen, könnten die Prognosen von BAE Systems nun eine positive Überraschung bieten. Nachrichten im zweiten Halbjahr sollten diese Ansicht unterstützen. Nach einem kürzlichen Treffen mit dem Unternehmen habe man die ausgewiesene Betriebsgewinnprognose nicht angepasst, wenngleich sich die Bereichsbeiträge verschoben hätten. Es sei zu erwarten, dass die Erträge und der Cash-Flow zum zweiten Halbjahr 2001 hin verzerrt sein würden, wobei ab 2002 ein starkes Ertragswachstum erwartet werde.
Ein Katalysator für die zukünftige Aktienkursentwicklung werde die Bestätigung steigender Verteidigungsausgaben in den USA, das Ergebnis des britischen Schiffsbau-Berichts sowie potentielle Exportaufträge sein. Nordamerika und der Bereich Avionics würden voraussichtlich ein Basiswachstum von 7 bis 10 Prozent erzielen, wobei es auch unter Berücksichtigung von Akquisitionen zu einer Margenverbesserung kommen werde. Der Bereich Avionics werde durch wachsende Aktivität im Zusammenhang mit dem Eurofighter gestützt und Nordamerika profitiere von den wachsenden Verteidigungsbudgets und einer positiven Währungsrechnung.
Die Bewertung erscheine mit zweistelligem Ertragswachstum in den nächsten zwei Jahren attraktiv. Auf Basis einer DCF-Analyse könne man ein Kursziel von 400 Pence je Aktie rechtfertigen, was einem KGV-Multiplikator von unter 15 im nächsten Jahr entsprechen würde. Man sei zunehmend zuversichtlich, dass die Prognosen bei BAE Systems positiv überraschen werden.
In Anbetracht dieser Faktoren heben die Experten der Commerzbank ihr Anlageurteil für die Aktie von BAE Systems von halten auf kaufen an.
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