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News - Nebenwerte
31.03.2006
Bankgesellschaft Berlin: Vorschlag zur Kapitalherabsetzung
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Die Bankgesellschaft Berlin AG (ISIN DE0008023227/ WKN 802322) meldete am Freitag, dass sie der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen wird, eine vereinfachte Kapitalherabsetzung vorzunehmen. Damit soll die seit Jahren erfolgreich betriebene Sanierung auch bilanziell vollendet werden. Dem vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates gefassten Beschluss des Vorstandes vom 21. März 2006 hat der Aufsichtsrat heute zugestimmt.

Im Jahresabschluss 2005 hat die Bankgesellschaft Berlin AG ihre bisherigen bilanziellen Verlustvorträge durch die Auflösung von Rücklagen bereits weitgehend abgetragen. Die vereinfachte Kapitalherabsetzung dient dazu, die noch verbliebenen Verlustvorträge auszugleichen und die Kapitalrücklage aufzufüllen. Zudem werden so die bilanztechnischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um für das Geschäftsjahr 2006 bei entsprechendem Geschäftsverlauf eine Dividende ausschütten zu können.

Nach derzeitiger Planung werden Vorstand und Aufsichtsrat der im Juli 2006 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, das Grundkapital der Gesellschaft um ca. 500 Mio. Euro auf etwa 2,05 Mrd. Euro herabzusetzen. Von dem Betrag der Herabsetzung sind rund 300 Mio. Euro zur Verlustdeckung und ca. 200 Mio. Euro zur Einstellung in die Kapitalrücklage vorgesehen. Nach Durchführung der vereinfachten Kapitalherabsetzung werden bei der Gesellschaft keine Verlustvorträge mehr bestehen. Die Kapitalrücklage wird dann einen Betrag in Höhe von 10 Prozent des nach der Kapitalherabsetzung verbliebenen Grundkapitals erreichen. Die Kapitalherabsetzung wird wirksam, wenn sie nach Zustimmung von 75 Prozent des bei der Hauptversammlung vertretenen Kapitals in das Handelsregister eingetragen wird.

Die Aktie der Bankgesellschaft Berlin notiert momentan bei 4,93 Euro (+0,82 Prozent).


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