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Analysen - Ausland
02.07.2001
CEZ "add"
Baader Securities

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Nach Angaben der Analysten von Baader Securities hat die Agentur Fitch am ersten Juni gesagt, dass sie keine Änderung an der BBB-Bewertung von CEZ (WKN 887832) vornehmen werde.

Trotz der Absicht des deutschen Unternehmens E.ON, CEZ einen wichtigen Auftrag zu kündigen, bestehe dazu kein Anlass. Das Nachrichtenmagazin Spiegel habe am 18. Juni vermeldet, dass RWE neu um seinen Vertrag mit dem tschechischen Unternehmen verhandele. RWE wolle vermeiden, Energie aus CEZs umstrittenem Atomkraftwerk in Temelin zu erwerben. Der Spiegel habe geschrieben, dass RWE und E.ON wahrscheinlich durch einen in Frankfurt angesiedelten Mittelsmann auch weiterhin Strom von CEZ beziehen würden. Wegen der Probleme mit E.ON werde CEZ sein Exportziel voraussichtlich nicht erreichen. Die am 19. Juli abgehaltene jährliche Hauptversammlung habe einer Bruttodividende von 2 Tschechische Kronen pro Aktie zugestimmt.

Insgesamt würden 1,18 Milliarden Tschechische Kronen ausgezahlt. Bis zum Ende 2001 wolle die tschechische Regierung CEZ verkauft haben. Eine Studie der „Organisation for Economic Cooperation and Development“ (OECD) vom 28. Juni habe ergeben, dass die Privatisierungspläne der Regierung den Wettbewerb verlangsamen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft nachteilig beeinflussen werde. Zwischen dem 30. Mai und dem 27. Juni sei die Aktie von CEZ um 21,3 Tschechische Kronen auf 86,40 Tschechische Kronen gefallen. Das sei der tiefste Kurs seit November 2000. Ganz am Ende des Monats hätte sich die Aktie jedoch teilweise wieder erholt und sei auf 90,75 Tschechische Kronen angestiegen.

Die Analysten von Baader Securities stufen CEZ als „add“ ein.


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