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News - Ausland
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29.03.2006
Presse: Colgate und GlaxoSmithKline könnten für Produkte von Pfizer-Sparte bieten
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Der US-Konsumgüterkonzern Colgate-Palmolive Co. (ISIN US1941621039/ WKN 850667) und die britische GlaxoSmithKline plc (GSK) (ISIN GB0009252882/ WKN 940561), Europas größter Pharmakonzern, werden voraussichtlich für Produkte der Consumer Healthcare-Sparte des US-Pharmakonzerns Pfizer Inc. (ISIN US7170811035/ WKN 852009) bieten. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Mittwoch.
Der Zeitung zufolge erhofft sich der weltgrößte Pharmakonzern durch die Veräußerung dieser Sparte Erlöse in Höhe von rund 14 Mrd. Dollar. Zu dem Geschäftsbereich gehören u.a. die Marken Bengay (Schmerzcreme), Sudafed (Erkältungstabletten) und Listerine (Mundspülung).
Pfizer hatte vergangenen Monat mitgeteilt, dass er seinen Geschäftsbereich Pfizer Consumer Healthcare, der im letzten Jahr einen Umsatz von 3,88 Mrd. Dollar erwirtschaftet hat, abspalten oder verkaufen könnte.
Anfang vergangener Woche hatte die "Sunday Times" berichtet, dass der britische Reinigungsmittelhersteller Reckitt Benckiser plc (ISIN GB0007278715/ WKN 854254) derzeit eine Finanzierung für ein mögliches, 6 Mrd. Britische Pfund (GBP) schweres Übernahmeangebot für Pfizer Consumer Healthcare vorbereitet.
Die Aktie von Colgate-Palmolive schloss gestern an der NYSE bei 57,21 Dollar, die von GlaxoSmithKline notiert in London aktuell bei 1.509,00 Pence (-0,20 Prozent). Der Anteilsschein von Pfizer legt in New York vorbörslich momentan um 0,20 Prozent auf 25,40 Dollar zu.
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