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News - Nebenwerte
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24.03.2006
Epigenomics fährt Verlust deutlich zurück
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Das Molekulardiagnostik-Unternehmen Epigenomics AG (ISIN DE000A0BVT96/ WKN A0BVT9), das diagnostische Tests basierend auf DNA-Methylierung entwickelt, konnte sienen Verlust deutlich reduzieren.
Wie das Unternehmen am Freitag erklärte, lagen die Umsatzerlöse im Einklang mit den Markterwartungen und den eigenen Prognosen mit 9,6 Mio. Euro um 21 Prozent über dem Vorjahresniveau von 7,9 Mio. Euro. Hierzu beigetragen haben sowohl die Erreichung eines wichtigen Meilensteins in der Kooperation mit Roche Diagnostics als auch wesentliche Neugeschäfte von SBU Clinical Solutions.
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von -10,4 Mio. auf -10,2 Mio. Euro und lag damit leicht über den Erwartungen. Der Jahresfehlbetrag sank von 11,0 Mio. Euro um 20 Prozent auf 8,8 Mio. Euro. Dieser Verlustrückgang hing zum Teil mit einem einmaligen Steuerertrag zusammen. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf -0,54 Euro in 2005, nach -0,80 Euro in 2004.
Mit einer Liquiditätsposition von 32,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2005 lag die Finanzlage über unseren Erwartungen (2004: 41 Mio. Euro).
Epigenomics rechnet in 2006 mit Umsatzerlösen zwischen 7,5 Mio. und 9 Mio. Euro. Wie auch schon 2005, werden die Umsätze von der erfolgreichen Meilensteinerreichung im Rahmen bestehender und neuer Partnerschaften abhängen sowie vom neuen Auslizenzierungsgeschäft. Das operative Ergebnis (EBIT) für 2006 wird zwischen -12,5 Mio. und -14,0 Mio. Euro angenommen. Die Liquidität wird Ende 2006 voraussichtlich zwischen 18,0 Mio. und 20,0 Mio. Euro betragen.
Gestern stiegen die Aktien um 8,17 Prozent und schlossen bei 6,49 Euro.
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