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Analysen - Ausland
17.03.2006
Lloyds halten
Hamburger Sparkasse

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Lars Torlinski, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Lloyds (ISIN GB0008706128/ WKN 871784) von "kaufen" auf "halten" herab.

Mit einer Bilanzsumme von 310 Mrd. GBP (2005) und einer Marktkapitalisierung von 44,1 Mrd. GBP sei Lloyds TSB die fünftgrößte britische Bank. Sie sei 1995 durch die Fusion der Lloyds Bank mit der Trustee Savings Bank (TSB) entstanden. Das Geschäft sei unterteilt in die Geschäftsfelder UK Retail Banking and Mortgages, Insurance and Investments sowie Wholesale and International Banking. Mit den Töchtern Scottish Widows sowie Abbey Life sei die Großbank stark im Lebensversicherungsgeschäft engagiert. Im Zuge der Konzentration auf die Kerngeschäftsfelder UK Retail Banking und Bancassurance seien Beteiligungen in Brasilien und Neuseeland verkauft worden. Mit rund 79.500 Beschäftigen betreue Lloyds TSB weltweit über 16 Mio. Kunden.

Ein genauerer Blick auf die Ergebniszusammensetzung von Lloyds TSB zeige, das die Unternehmensaufstellung mit der Konzentration auf den Heimatmarkt nur noch geringen Raum für Ergebniszuwächse lasse. Die bereits stark segmentierte britische Bankenlandschaft schränke die strategischen Möglichkeiten des Konzerns ein.

Vor dem Hintergrund des durch Übernahmespekulationen getriebenen Aktienkurses reduzieren die Analysten der Hamburger Sparkasse ihre Einstufung für die Aktie von Lloyds von "kaufen" auf "halten".


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