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Analysen - Ausland
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17.03.2006
Telekom Austria halten
Erste Bank
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Andras Szalkai, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von Telekom Austria (ISIN AT0000720008/ WKN 588811) unverändert mit "halten" ein.
Die Telekom Austria habe im abgelaufenen Jahr auch dank der im Juli übernommenen bulgarischen Handyfirma Mobiltel den Umsatz um 7,9% auf EUR 4,377 Mrd. gesteigert, mehr als die Hälfte davon sei auf den Mobilfunkbereich entfallen (EUR 2,49 Mrd.). Der Nettogewinn sei um 83,5% auf EUR 417 Mio. gewachsen. Das Betriebsergebnis (EBIT) habe sich um 37% auf EUR 620 Mio., das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 12% auf EUR 1,757 Mrd. erhöht.
Die Zahlen hätten sowohl die Erwartungen der Analysten der Erste Bank als auch die des Marktes erfüllt, der Nettogewinn habe aufgrund niedrigerer Steuern sogar leicht darüber gelegen. Das Unternehmen habe auch Prognosen für 2006 bekannt gegeben. Demnach werde eine Umsatzsteigerung von 5% erwartet, das EBITDA sollte um 10% und der Nettogewinn um 20% steigen. Letzterer wäre demnach etwa EUR 500 Mio., was wiederum im Rahmen der Schätzungen der Analysten der Erste Bank liegen würde.
Nach den Ergebnissen des letzten Jahres und dem Ausblick für 2006 sehen die Analysten der Erste Bank keinen Bedarf, ihre "halten"-Empfehlung für die Aktie von Telekom Austria zu ändern. Auch ihr Kursziel von EUR 21,30 bleibe bestehen. Etwas mehr Kursbewegung könnten mögliche Akquisitionen in Bosnien und/oder Serbien bringen, die das Management frühestens im 3. Quartal dieses Jahres für möglich halte.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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