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14.03.2006
Mayr-Melnhof Karton verbucht Ergebnisrückgang
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Die österreichische Mayr-Melnhof Karton AG (ISIN AT0000938204/ WKN 890447) verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen leichten Ergebnisrückgang, wobei sich die schwache Konsumnachfrage in den westeuropäischen Hauptmärkten sowie die hohen Rohstoffpreise negativ auswirkten.
Wie der Verpackungshersteller am Dienstag bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr bei 140,7 Mio. Euro, nach 149,9 Mio. Euro im Vorjahr, während sich das Vorsteuerergebnis von 149,4 Mio. Euro auf 145,4 Mio. Euro verminderte. Der Jahresüberschuss lag mit 94,8 Mio. Euro bzw. 8,39 Euro je Aktie unter dem Vorjahresniveau von 106,6 Mio. Euro bzw. 9,43 Euro je Aktie. Der Konzernumsatz kletterte hingegen von 1,42 Mrd. Euro auf 1,46 Mrd. Euro.
Aufgrund der Dividendenpolitik des Unternehmens, welche die Ausschüttung von einem Drittel des Jahresüberschusses vorsieht, wird die Gesellschaft der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 2,60 Euro je Aktie vorschlagen, nachdem im Vorjahr ohne die Berücksichtigung eines Jubiläumsbonus eine Dividende von 2,40 Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet worden war.
Für das laufende Fiskaljahr gibt Mayr-Melnhof angesichts der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Situation keine Ergebnisprognose ab. Dabei verwies man neben dem harten Wettbewerbsumfeld auf die weiter auf hohem Niveau notierenden Rohstoff- und Energiepreise, welche teilweise durch Preiserhöhungen an den Markt weiter gegeben werden sollen.
Die Aktie von Mayr-Melnhof notiert aktuell in Wien mit einem Plus von 1,60 Prozent bei 126,90 Euro.
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