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Analysen - Ausland
13.03.2006
Austrian Airlines "reduce"
Erste Bank

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Die Börsenexperten der Erste Bank bewerten die Aktie des österreichischen Unternehmens Austrian Airlines (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) nach wie vor mit "reduce".

Das Unternehmen habe die Ergebnisse des Finanzjahres 2005 bekannt gegeben, die im Großen und Ganzen auf der Linie mit den Prognosen der Börsenexperten gelegen hätten. Austrian Airlines habe nach einem profitablen Jahr 2004 nun ein EBIT von -52 Mio. EUR sowie einen Nettoverlust von 130,7 Mio. EUR hinnehmen müssen. Hierbei habe das Unternehmen vor allem unter den höheren Kerosinpreisen sowie einer verstärkten Konkurrenz durch Billigfluganbieter zu leiden gehabt. Den Gesamtumsatz habe Austrian Airlines um 7,6% auf 2,392 Mrd. EUR gesteigert. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte habe die Passagierzahl die 10 Millionen-Marke überschritten.

Das Management von Austrian Airlines gehe davon aus, dass die Kerosinpreise auch im laufenden Jahr auf einem hohen Niveau verbleiben würden. Des Weiteren rechne das Unternehmen für 2006 mit einem EBIT im Breakeven-Bereich. Die Analysten hätten ihre bisherige EBIT-Prognose für 2006 nun von 23,2 Mio. EUR auf -7 Mio. EUR reduziert. Die EPS-Prognose habe man von -0,29 EUR auf -0,96 EUR herabgesetzt, hieraus errechne sich ein KGV von -8,3. Die EPS-Prognose für das Jahr 2007 sei von 1,13 EUR auf 0,85 EUR gesenkt worden (KGV: 9,3). Das Kursziel habe man von 5,50 EUR auf 7,00 EUR erhöht.

Vor diesem Hintergrund halten die Analysten der Erste Bank an ihrer Bewertung "reduce" für die Aktie von Austrian Airlines fest.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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