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13.03.2006
Lenzing: Ergebnis durch hohe Energie- und Rohstoffkosten belastet
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Der österreichische Chemiekonzern Lenzing AG (ISIN AT0000644505/ WKN 852927) musste im abgelaufenen Fiskaljahr einen Gewinnrückgang verbuchen, nachdem man im Vorjahr ein Rekordergebnis eingefahren hatte.
Wie der auf die Herstellung von Industriefasern spezialisierte Konzern am Montag bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr nach vorläufigen Berechnungen bei 81,8 Mio. Euro, nach 104,3 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Jahresüberschuss nach Minderheiten verbuchte Lenzing einen Rückgang von 67,7 Mio. Euro auf 56,9 Mio. Euro. Beim Konzernumsatz verzeichnete Lenzing einen Anstieg von 871,1 Mio. Euro auf 942,6 Mio. Euro.
Im Wesentlichen wurde das Ergebnis im Gesamtjahr durch die rückläufigen Preise bei Industriefasern sowie die hohen Rohstoff- und Energiekosten belastet, was durch die Erschließung neuer Anwendungsfelder und Märkte sowie Produktinnovationen im Textilbereich nicht vollständig kompensiert werden konnte. Im Bereich Kunststoff-Nischenprodukte (Lenzing Technik und Lenzing Plastics) verbuchte der Konzern ein gutes Ergebnis, während der Bereich Lenzing Papier durch die unverändert schwache Branchenkonjunktur belastet wurde.
Für das laufende Fiskaljahr erwartet Lenzing weiterhin günstige Wachstumsperspektiven, wobei die Ergebnisentwicklung davon abhängen wird "inwieweit es gelingt, durch interne Maßnahmen und Preisanpassungen die Preis-Kostenschere wieder zu schließen", teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie von Lenzing notiert aktuell in Wien mit einem Minus von 1,60 Prozent bei 183,01 Euro.
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