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News - Nebenwerte
09.03.2006
ADVA meldet Ergebnisse für viertes Quartal und Gesamtjahr
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Die ADVA AG Optical Networking AG (ISIN DE0005103006/ WKN 510300) meldete am Donnerstag ihre Geschäftsergebnisse zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr nach U.S. Generally Accepted Accounting Principles (U.S. GAAP), wobei die Zahlen erstmals auch nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ausgewiesen wurden.

Nach U.S. GAAP, dem bislang angewendeten Rechnungslegungswerk, lag der Umsatz im vierten Quartal bei 35,8 Mio. Euro, gegenüber 27,3 Mio. Euro im Vorjahr. Das Pro-Forma-Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorquartal um 8,3 Prozent auf 4,0 Mio. Euro, vor allem bedingt durch gestiegene Umsätze und höhere Bruttomargen. Der Pro-Forma-Quartalsgewinn lag bei 2,9 Mio. Euro bzw. 0,08 Euro pro Aktie (verwässert), der Quartalsgewinn betrug 2,7 Mio. Euro bzw. 0,08 Euro pro Aktie (verwässert).

Im Gesamtjahr 2005 stieg der Umsatz nach U.S. GAAP auf 131,3 Mio. Euro (Vorjahr: 102,1 Mio. Euro). Das Pro-Forma-Betriebsergebnis erhöhte sich um 13,4 Prozent auf 14,0 Mio. Euro. Der Anstieg erklärt sich vor allem durch höhere Umsätze sowie durch die Optimierung der Kostenstruktur, die zum Teil die gestiegenen Investitionen in den Bereichen Vertrieb und Produktentwicklung ausgleicht. Der Pro-Forma-Jahresüberschuss lag bei 10,6 Mio. Euro (0,30 Euro pro Aktie verwässert), nach 11,3 Mio. Euro im Jahr 2004 (0,32 Euro pro Aktie verwässert), vor allem aufgrund höherer Steueraufwendungen in 2005. Der Jahresüberschuss stieg von 6,7 Mio. Euro in 2004 auf 8,7 Mio. Euro und wurde beeinflusst von höheren akquisitionsbedingten Aufwendungen im Jahr 2004. Das verwässerte EPS-Ergebnis stieg von 0,19 Euro auf 0,25 Euro.

Bei gegenüber der U.S. GAAP-Berichterstattung unveränderten Umsätzen erzielte ADVA im vierten Quartal einen IFRS-Quartalsüberschuss von 3,1 Mio. Euro, was den U.S. GAAP-Wert um 0,4 Mio. Euro übertrifft. Der IFRS-Jahresüberschuss lag in 2005 bei 11,9 Mio. Euro und damit 3,2 Mio. Euro höher als der entsprechende U.S. GAAP-Wert. Diese Unterschiede resultieren im Wesentlichen aus nach IFRS vorgenommener Aktivierung von Teilen der Entwicklungskosten, höherer Bewertung des Vorratsvermögens und einer abweichenden Bewertungsmethode für ausstehende Aktienoptionen. Künftig wird IFRS das Hauptrechnungslegungswerk von ADVA sein.

Die Aktie von ADVA schloss gestern bei 8,86 Euro (-2,64 Prozent).


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