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Analysen - Ausland
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20.06.2001
Rhodia "neutral"
Salomon Smith Barney
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Aktienanalyst Andrew Benson von Salomon Smith Barney stuft die Aktie des Chemieunternehmens Rhodia (WKN 914820) nach wie vor neutral ein.
Laut dem Analysten von Salomon Smith Barney revidiere man die EPS-Prognosen für die Fiskaljahre 2001, 2002 und 2003. Die EPS-Prognosen habe man nun für 2001 von 1,26 US-Dollar/1,47 Euro auf 1,13 US-Dollar/1,32 Euro, für 2002 von 1,39 US-Dollar/1,62 Euro auf 1,29 US-Dollar/1,51 Euro und für 2003 von 1,53 US-Dollar/1,78 Euro auf 1,43 US-Dollar/1,67 Euro gesenkt. Diese Maßnahme habe man hinsichtlich der schwächelnden Wirtschaftslage und der anhaltenden schwierigen Wettbewerbssituation getroffen, so der Experte Andrew Benson von Salomon Smith Barney.
Zudem gehe man davon aus, dass es dem Unternehmen durch die verschlechterte Wirtschaftslage erschwert werde, sowohl den Profit durch die Kostenreduzierung beizubehalten als auch den benötigten Preisanstieg zu sichern. Des Weiteren seien die bisher vorausgesagten Preisanstiege selten in dem Maß eingetroffen, wie man diese im Vorfeld prognostiziert habe, so Andrew Benson weiter.
Ein weiterer Faktor für die diesjährige Abnahme des EPS sei eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation bei Rhodia, die die aktuellen Übernahmen mit sich geführt hätten. Diese Verschlechterung sei außerdem anhand der Expertenschätzungen im Vorfeld abzusehen gewesen. Zudem bereite dem Unternehmen sowohl die wahrscheinlich eintretende Schwäche auf dem Markt für Nylonprodukte als auch die Beibehaltung der Synergiegewinne, die durch die Chirex- und die Albright&Wilson-Übernahme entstanden seien, zusätzliche Sorgen.
Folglich halte man abschließend sowohl mittel- und langfristig an der neutralen Einschätzung bezüglich der Rhodia-Aktie bei hohem Risiko als auch an dem Kursziel von 12 US-Dollar/14 Euro weiterhin fest, so Aktienexperte Andrew Benson von Salomon Smith Barney.
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