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News - Nebenwerte
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02.03.2006
Dürr meldet Umsatz- und Gewinnrückgang
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Der Maschinenbauer Dürr AG (ISIN DE0005565204/ WKN 556520) hat Ende 2005 den Konzernumbau mit der Konzentration auf sein Kerngeschäft mit der Automobilindustrie abgeschlossen.
Wie das Unternehmen am Donnerstag erklärte, sank das Konzernergebnis nach Steuern auf 4,3 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro). Dabei standen hohen Erträgen aus Firmenverkäufen (116 Mio. Euro) Einmalaufwendungen (74 Mio. Euro; davon Restrukturierung 46 Mio. Euro) aus dem Konzernprogramm FOCUS gegenüber. Ergebnisbelastend wirkten sich hohe Zinsaufwendungen aus. Das EBIT vor Einmaleffekten verringerte sich in Folge rückläufiger Umsätze um 32,3 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.
Der Auftragseingang der fortgeführten Aktivitäten ging aufgrund einer schwachen Nachfrage im Anlagengeschäft (Lackier- und Montageanlagen), aber auch bei Reinigungsmaschinen im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 1.217 Mio. Euro zurück. Die Umsatzerlöse der fortgeführten Aktivitäten verringerten sich vor allem aufgrund des Auslaufens von Großaufträgen in den USA um 326 Mio. Euro auf 1.400 Mio. Euro.
Die finanzielle Restrukturierung wurde Ende 2005 abgeschlossen. Die liquiden Mittel betrugen zum Jahresende 124 Mio. Euro (31.12.2004: 46,4 Mio. Euro).
Für 2006 erwartet Dürr einen wenig veränderten Umsatz. Das operative Ergebnis wird sich voraussichtlich deutlich verbessern. Dürr rechnet mit einem positiven Ergebnis nach Steuern. 2006 bleibt jedoch ein Jahr des Übergangs und der Implementierung des Restrukturierungsprogramms FOCUS. Erst im Verlauf von 2007 werden sich alle FOCUS-Maßnahmen positiv auswirken.
Bisher stiegen die Aktien um 1,29 Prozent und notieren aktuell bei 18,84 Euro.
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