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Analysen - Nebenwerte
02.03.2006
STRATEC investiert bleiben
TradeCentre.de

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Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen in der STRATEC Biomedical-Aktie (ISIN DE0007289001/ WKN 728900) investiert zu bleiben.

Kaum hätten die Birkenfelder eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr kommuniziert, sei sie nunmehr bereits wieder Schnee von gestern. Das Management erwarte für dieses Jahr einen Umsatz von 55 bis 59 Millionen Euro. Im letzten Jahr dürfte der Konzern circa 47 Millionen Euro umgesetzt haben. Dies unterstelle lediglich ein moderates Umsatzwachstum. Da alleine der Fertigungsauftrag von Bayer jährlich 15 bis 20 Millionen Euro Umsatz in die Kasse des Unternehmens spielen dürfte, könne man sicher davon ausgehen, dass die Schwaben die Umsatzplanung massiv übertreffen würden. Die Experten von "TradeCentre.de" würden, ebenfalls konservativ, in 2006 einen Umsatz von 65 bis 70 Millionen Euro erwarten.

Die EBT-Marge dürfte sich auf über 15 Prozent belaufen. Damit werde die Gesellschaft auch die EBT-Prognose zwischen 8,3 und 9,2 Millionen Euro übererfüllen. Pro Aktie würden die Experten von "TradeCentre.de" ein Ergebnis zwischen 1,80 und zwei Euro für darstellbar halten. Bei ihrem Besuch in der Birkenfelder Firmenzentrale habe CFO Marcus Wolfinger ihre Schätzungen nicht kommentieren wollen. "Wir behalten unsere Prognose aufrecht. Sie ist eher schwäbisch konservativ. Mit dieser konservativen Kommunikation haben wir uns als verlässliche Marktteilnehmer erwiesen. Bestätigen kann ich in jedem Fall, dass wir einen guten Start mit der Fertigung in unserer Analysensystem-Familie für Bayer hatten. Er liegt über unseren internen Erwartungen", so Wolfinger.

Das interne Margenziel vor Steuern von 15 Prozent sei bereits dieses Jahr erreichbar, bestätige der CFO. "Mittelfristig haben wir sicherlich noch Platz die Marge um ein bis zwei Prozentpunkte auszubauen. Jährlich ist es das Ziel den Umsatz im Schnitt um 15 Prozent und das Ergebnis vor Steuern um mehr als 22 Prozent zu verbessern", erläutere der CFO die Guidance. Für das vergangene Geschäftsjahr rechne der Markt mit einer erneut angehobenen Dividende. "Sicherlich im Rahmen der Gewinnsteigerung", ergänze Wolfinger. In 2004 habe der Konzern eine Dividende inklusive Bonus von 20 Cent ausgeschüttet. Für 2005 sollten 30 Cent je Aktie mindestens drin sein.

Im langjährigen Durchschnitt gewinne die STRATEC AG jährlich einen namhaften Entwicklungs- und Fertigungsauftrag. "Unser Vertrieb ist sehr aktiv. Wir hoffen auch in diesem Jahr wieder einen größeren Kunden von unseren Produkten überzeugen zu können", sage Wolfinger. Bisher arbeite die Gesellschaft mit fünf der weltweit TOP 10 Firmen aus der Diagnostikindustrie zusammen. Zum Kundenportfolio würde beispielsweise noch gut Johnson & Johnson und Abott Diagnostics aus den USA passen. In Europa wäre Roche Diagnostics ein viel versprechender Kunde.

Vor kurzem habe sich das Unternehmen bei der börsennotierten CyBio mit rund elf Prozent beteiligt. Die Experten von "TradeCentre.de" hätten dies im vergangenen Jahr mehrfach vorab prognostiziert. Laut Wolfinger sei im Schnitt pro Aktie ein Preis von 3,73 Euro bezahlt worden. Ein weiterer Ausbau der Beteiligung sei zunächst nicht vorgesehen. "Wir werden die Entwicklung der Gesellschaft genau verfolgen und uns zunächst auf die Vertriebskooperation mit CyBio konzentrieren", erkläre der Finanzchef. Dem Vernehmen nach sei das Management weiter auf der Suche nach Übernahmen. "Wir sind an Unternehmen interessiert, die uns technologisch ergänzen und weiter vorwärts bringen". Mit einer Übernahme könnte sich STRATEC möglicherweise den Zugang zu einem neuen, größeren Kunden der TOP 10 sichern.

STRATEC, ein Dauerfavorit der Experten von "TradeCentre.de", bleibe unverändert ein aussichtsreiches Investment.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von STRATEC Biomedical mit nachgezogenem Stoppkurs investiert zu bleiben.



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