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Analysen - Ausland
25.03.1999
AMR Ausblick negativer
Standard & Poor´s

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Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat ihr Rating für das US-Unternehmen AMR Corp. (WKN: 850211, AMR) von "positiv" auf "stabil" herabgestuft. Die Einheit American Airlines erhielt ebenfalls das Rating "stabil". Damit seien Verbindlichkeiten i.H.v. $8,7 Milliarden betroffen.

Grund der Herabstufung seien zurückgehende Umsätze und neu entstandene Kosten im Rahmen der Verhandlungen mit Piloten über die Akquisition von Reno Air Inc. Umsaätze im Transatlantikgeschäft und im lateinamerikanischen Markt litten besonders.

Mittelfristig sei ein weiteres Downgrade unwahrscheinlich, da AMR eine gute Marktposition aufweise und ein solides Finanzprofil habe. Gute Ergebnisse in kleineren, nicht-Flug-Geschäftsbereichen würden das Industrierisiko (höhere Lohnkosten) teilweise ausgleichen.

Außerdem profitiere American Airlines von seinem sehr großen Netzwerk. In den USA sei AA die zweitgrößte, in Latein Amerika die größte und in Europa die drittgrößte Fluggesellschaft. Diese Einstufung beziehe sich auf die Anzahl der angebotenen Flugrouten. Eine mögliche Allianz mit British Airways würde in einer stärkeren Marktposition resultieren und weitere Umsätze generieren. Seit 1996 werde die geplante Allianz von US und europäischen Regulatoren untersucht.

Währenddessen habe AA mit British Airways und anderen Fluggesellschaften die Allianz "OneWorld" geschlossen. Damit wolle man der "Star Alliance" von United Air Lines und Lufthansa Paroli bieten.


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