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Analysen - Ausland
22.06.2001
Numico kaufen
Sparkasse Essen

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Die Analysten der Sparkasse Essen stufen die Aktien der Numico (WKN 856176) weiterhin auf „kaufen“ ein.

Die Aktie des niederländischen Spezialnahrungsmittel-Herstellers gehöre zu den Dauerempfehlungen der Sparkasse Essen, da die Geschäftsfelder Babynahrung ("Milupa"), klinische Erhährung und Vitamine gleichermaßen wachstumsstark wie konjunkturunabhängig seien.

Nun bekomme die Empfehlung eine neue Qualität, da sich Numico selbst zur Übernahme bzw. Fusion anbiete. Als Interessent sei unter anderem die Schweizer Novartis im Gespräch. Die Analysten seien der Ansicht, dass ein etwaiger Interessent mindestens 55 Euro bieten müsse, um hier zum Zuge zu kommen.

Die Finanzfachzeitung Finanz und Wirtschaft aus der Schweiz habe in ihrer Ausgabe vom 20. Juni 2001 ein hochinteressantes Interview veröffentlicht, aus dem die Sparkasse Essen wesentlichen Neuigkeiten wiedergeben würden. Numico bekräftige, 2001 ein Umsatzwachstum, sowie eine Zunahme des Betriebsgewinns vor Abschreibungen von je 15% realisieren zu können. Bei den Vitaminpräparaten in den USA drohe ein Verdrängungswettbewerb, von dem Numico profitieren könne. Das organische Wachstum der Numico belaufe sich auf acht bis zehn Prozent und liege damit doppelt so hoch wie bei anderen Nahrungsmittelherstellern. Der Cash-Flow von 500 Mio. Euro erlaube auch größere Akquisitionen. Der Vorstand könne sich vorstellen, dass Numico unter dem Dach eines größeren Unternehmens als Kompetenz im Ernährungsbereich agierte. Es gebe zu Mergerüberlegungen bereits Bankenkontakt.

Numico agiere an der Schnittstelle zwischen Pharma- und Lebensmittelbranche. Der geplante Verkauf des Milchproduktegeschäfts führe zu einem Buchgewinn von 500 bis 600 Mio. Euro.
In Deutschland würden neue Vitaminpräparate ab Juli auf den Markt kommen, was Umsatzchancen bieten könne.

Numico sei auf dem aktuellen Niveau unterbewertet. Daher sollten Anleger den Titel „kaufen“. Aufgrund von schwachen Umsätzen an den deutschen Börsen solle man die Aktien limitieren. Aufträge am 10.000 DM Gegenwert empfehle man an der Börse in Amsterdam unterzubringen.



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