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News - Ausland
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28.02.2006
Austrian Airlines leidet 2005 unter hoher Kostenbelastung
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Die Austrian Airlines AG (AUA) (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) musste im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund der hohen Kerosinpreise sowie der Überkapazitäten in der Luftfahrtindustrie einen deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen.
Wie die Fluggesellschaft am Dienstag erklärte, verbuchte man beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr einen Verlust von 100,0 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 74,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der um Sondereffekte bereinigte EBIT-Verlust lag bei 52,0 Mio. Euro. Der Vorsteuerverlust wurde auf 129,6 Mio. Euro beziffert, während im Vorjahr auf vergleichbarer Basis noch ein Plus von 48,4 Mio. Euro erzielt werden konnte. Um Einmaleffekte bereinigt lag der Vorsteuerverlust bei 94,9 Mio. Euro. Der Jahresverlust wurde mit 129,1 Mio. Euro angegeben, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 43,9 Mio. Euro ausgewiesen werden konnte. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 2,225 Mrd. Euro auf 2,393 Mrd. Euro.
Für das laufende Fiskaljahr erwartet Austrian Airlines trotz anhaltend hoher Kerosinpreise beim bereinigten EBIT ein ausgeglichenes Ergebnis. Ab dem Jahr 2007 wird aufgrund des im Jahr 2005 initiierten "Turnaround im Turnaround Programms" ein positiver Ergebniseffekt in Höhe von rund 100 Mio. Euro erwartet.
Die Aktie der Austrian Airlines notiert in Wien aktuell mit einem Minus von 2,82 Prozent bei 8,27 Euro.
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