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News - Ausland
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23.02.2006
H&R Block muss Abschlüsse bis 2003/04 zurück neu aufrollen, Aktie bricht ein
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Die H&R Block Inc. (ISIN US0936711052/ WKN 859376) veröffentlichte am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal 2005/06. Dabei musste der amerikanische Finanzdienstleister einen Rückgang verzeichnen. Aufgrund einer Fehlkalkulation bei der Körperschaftsteuer muss der Konzern die Abschlüsse für die Geschäftsjahre 2003/04, 2004/05 und die ersten beiden Quartal 2005/06 neu aufrollen.
Das Nettoergebnis belief sich demnach im dritten Quartal auf 28,9 Mio. Dollar bzw. 9 Cents je Aktie, nach 92,3 Mio. Dollar bzw. 28 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dabei sind Steuer-Sondereffekte von 31,7 Mio. Dollar bzw. 10 Cents je Aktie enthalten. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von durchschnittlich 26 Cents erwartet.
Die Umsatzerlöse stiegen dagegen von 1,04 Mrd. Dollar auf nun 1,16 Mrd. Dollar. Die Analysten hatten zuvor Umsätze von 1,19 Mrd. Dollar erwartet.
Für das derzeit laufende vierte Quartal 2005/06 erwarten die Analysten ein EPS von 1,97 Dollar, bei Umsätzen von 2,62 Mrd. Dollar.
Aufgrund der nun aufgetretenen Steuer-Probleme senkte der Konzern seine Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr von 1,90 bis 2,15 Dollar je Aktie auf nun 1,65 bis 1,85 Dollar je Aktie. Die Analysten gehen derzeit noch von einem durchschnittlichen EPS von 1,86 Dollar aus.
Die Aktie von H&R Block schloss heute an der NYSE bei 25,19 Dollar. Nachbörslich verliert der Titel 6,79 Prozent auf 23,48 Dollar.
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