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News - Ausland
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22.02.2006
easyJet erwartet höheren Vorsteuerverlust im ersten Halbjahr
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Die irische Billigfluglinie easyJet plc (ISIN GB0001641991/ WKN 590360) geht aufgrund höher Treibstoffkosten im ersten Halbjahr von einem Vorsteuerverlust aus.
Wie der Chairman Sir Colin Chandler am Mittwoch erklärte, geht man für die erste Hälfte des laufenden Fiskaljahres von einem Anstieg der Treibstoffkosten um 50 Prozent aus, womit Sonderbelastungen in Höhe von rund 55 Mio. Britischen Pfund (GBP) entstehen. In diesem Zusammenhang wird man für die erste Hälfte des laufenden Fiskaljahres trotz der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen voraussichtlich einen Vorsteuerverlust von 45 Mio. GBP ausweisen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS ein Vorsteuerverlust von 22 Mio. GBP ausgewiesen.
Der Konzern bestätigte trotz des zu erwartenden Ergebnisrückgangs im ersten Halbjahr die Prognose für das laufende Fiskaljahr. Demnach erwartet man beim Nettogewinn ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich. Dabei will easyJet im Wesentlichen auf eine Verstärkung von Initiativen zur Kostensenkung setzen und die Umsatzerlöse weiter steigern, teilte der Konzern mit.
Die Aktie von easyJet notiert aktuell in London mit einem Minus von 1,22 Prozent bei 385,25 Pence.
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