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News - Nebenwerte
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21.06.2001
Sartorius Zwischenbericht
Ad hoc
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Der Sartorius-Konzern (WKN 716560) hat im Monat Mai 2001 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 3,1 Mio. Euro erzielt (nach 0,3 Mio. Euro im April 2001 sowie -2,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2001). Dieses Ergebnis wurde durch die Bewertung der eigenen Aktien in Höhe von -1,1 Mio. Euro, die angefallenen Kosten im Hinblick auf den geplanten Börsengang von Vivascience in Höhe von -0,2 Mio. Euro sowie einen aus der Vergangenheit herrührenden Sondereffekt in Höhe von -0,4 Mio. Euro belastet. Bereinigt um diese nicht-operativen Einflüsse beträgt das EBIT des Monats Mai 4,8 Mio. Euro (nach 0,6 Mio. Euro im April sowie 0,1 Mio. Euro im ersten Quartal 2001). Dies entspricht einer bereinigten operativen EBIT- Rendite im Konzern in Höhe von 10,9 % (Sparte Mechatronik 5,6 %, Sparte Biotechnologie 15,4 %).
Die Sparte Biotechnologie hat damit im Monat Mai 2001 eine operative Profitabilität in einer Größenordnung erreicht, wie sie der Sartorius-Konzern bisher nicht kannte. Damit haben die von der dem Vorstandsvorsitzenden unterstellten Task Force erarbeiteten Maßnahmen des 10-Punkte-Programmes zur Ertragssteigerung zügig deutliche Resultate gezeigt, wenngleich dieser hervorragende Trend nicht extrapoliert werden darf.
Auch im Umsatz hat der Sartorius-Konzern im Mai 2001 den eindeutig höchsten Monatswert seiner Geschichte erzielt: er lag bei 44,1 Mio. Euro (nach 34,7 Mio. Euro im April). Zum ersten Mal überhaupt ist dabei der Umsatzanteil der Sparte Biotechnologie mit 54,6 % (24,1 Mio. Euro) größer als der der Sparte Mechatronik (20 Mio. Euro).
Der Sartorius-Konzern hat zudem in der Sparte Biotechnologie den bisher größten Einzelauftrag seiner Geschichte erhalten: Ein weltweit führendes Pharma- Unternehmen hat der Sartorius-Tochter BBI einen Großauftrag für die Komplett- Lieferung einer Bioprocess-Anlage erteilt. Der Auftragswert liegt deutlich über dem des bisher größten Auftrages der Konzern-Geschichte, der im November 2000 mit einem Volumen von 8,7 Mio. Euro ebenfalls an BBI gegangen war. Diese Entwicklung belegt Sinnhaftigkeit und Erfolg der von Sartorius eingeschlagenen Akquisitionsstrategie.
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