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Analysen - Ausland
12.06.2001
Stryker "accumulate"
Merrill Lynch

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Die Wertpapierexperten von Merrill Lynch raten weithin zur Akkumulation der Aktien des medizintechnologischen Unternehmens Stryker (WKN 864952).

Die SYK-Commons seien um 11% YTD angestiegen, angetrieben von dem wachsenden Vertrauen der Investoren in die stärkende Dynamik der 11 Mrd. US-Dollar der orthopädischen Industrie. Mit einem Umsatzanstieg von 13% im ersten Quartal (16% vor FX) und mit um einen 22% wachsenden Gewinn sei Stryker die am schnellsten wachsende Firma in der medizintechnologischen Branche gewesen. Merrill Lynch erwarte im zweiten Quartal eine neuerliche solide Leistung mit einem bei 10-11% festgelegten Umsatzwachstum, das vorangetrieben werde durch ein dauerhaftes Wachstum bei orthopädischen Implantaten.

Zugegebenermaßen müsse SYK mit einer heftigen Währungsminderung zurechtkommen; dies könne möglicherweise zu einer Abweichung von drei bis vier Prozentpunkten von der „top line“ führen. Die Bruttomargen sollten im Vergleich zum ersten Quartal um 10 Basispunkte ansteigen, während der R&D wohl mit 5,5% des Umsatzes stabil bleiben werde. Wenn man eine bescheidene Erhöhung der SG&A-Linie annehme, setze Merrill Lynch für das zweite Quartal 2001 einen Gewinn pro Aktie von 0,32 US-Dollar an.

In der Vorausschau auf 2002 scheine Stryker auf dem besten Wege zu sein, eine Steigerung des Gewinns von 20% zu realisieren. Zu den dafür zu erwartenden Auslösern gehörten die Markteinführung der Keramik-auf-Keramik-Hüfte in der zweiten Hälfte des Jahres 2001 und die deutlich sichtbare Annahme von OP-1, einem morphogenischen Protein für Knochen, in Europa und Australien. Das von Merrill Lynch festgesetzte 12-Monats-Kursziel von 65 US-Dollar setze voraus, dass Stryker mit dem 41-fachen für 2002 geschätzten Gewinn pro Aktie von 1,60 US-Dollar gehandelt werde.

Merrill Lynch empfiehlt derzeit kurzfristig eine Akkumulation der Aktien und schlägt sie auf lange Sicht zum Kauf vor.



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