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News - Ausland
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01.02.2006
Raiffeisen International übernimmt russische Impexbank
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Die österreichische Raiffeisen International Bank-Holding AG (RI) (ISIN AT0000606306/ WKN A0D9SU) meldete am Mittwoch, dass sie gestern einen Vertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile der russischen JSC Impexbank geschlossen hat. Der Kaufpreis wird bis zu 550 Mio. Dollar betragen, zuzüglich einer möglichen Preisanpassung durch die Neubewertung einer Immobilie.
Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt eines erfolgreichen Closings, vor allem auch der Zustimmung der zuständigen Behörden wie der Finanzmarktaufsicht, der Central Bank of Russia und der Wettbewerbsbehörden in Russland und Österreich. Die Akquisition bedeutet eine Beschleunigung der bestehenden Retail-Strategie der Raiffeisen International in Russland. Mit der Übernahme der Impexbank steigt man zur größten ausländischen Bankengruppe in Russland auf.
Die Impexbank wurde 1993 gegründet und ist im Besitz von mehreren russischen Unternehmen. Sie ist primär auf die Betreuung von Privatkunden und KMU ausgerichtet, die sie über ihr landesweites Netz von etwa 190 Filialen und Büros sowie 350 Vertriebsstellen betreut. Die Impexbank wies für die erste Hälfte 2005 eine Bilanzsumme von 1,2 Mrd. Euro sowie einen Periodenüberschuss nach Steuern von 9,0 Mio. Euro auf und beschäftigte 4.320 Angestellte.
Raiffeisen International ist bereits seit 1997 durch die ZAO Raiffeisenbank Austria in Russland vertreten. Die Raiffeisenbank wies für die erste Hälfte 2005 eine Bilanzsumme von 3,0 Mrd. Euro aus und beschäftigte in 23 Geschäftsstellen 1.312 Angestellte.
Die Aktie der Raiffeisen International Bank-Holding schloss gestern in Wien bei 59,54 Euro (-0,93 Prozent).
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