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News - Ausland
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24.01.2006
Komax Vorschau Resultate Geschäftsjahr 2005
Ad hoc
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www.optionsscheinecheck.de
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Ad hoc-Mitteilung der Komax AG (ISIN CH0010702154/ WKN 907324):
Mit dem guten zweiten Halbjahr 2005 konnte das eher schwierige erste Halbjahr 2005 sowohl punkto Umsatz wie auch Gewinn (mit rund 50 Prozent höherem EBIT) klar übertroffen werden. Der Umsatz der Gruppe für das Geschäftsjahr 2005 betrug rund 256 Mio. CHF (2004: 212 Mio. CHF), was einen Anstieg gegenüber Vorjahr von rund 21 Prozent entspricht. Die auf Anfang 2005 übernommene Sigma AG steuerte dabei 7,2 Mio. CHF, die auf 1. April 2005 übernommene Ismeca Automation 33,4 Mio. CHF zum Gesamtumsatz bei. Akquisitionsbereinigt war ein Wachstum in CHF von +1,4 Prozent zu verzeichnen.
Trotz der Akquisitionen in der Höhe von 24 Mio. CHF konnte die Nettoverschuldung, die per 30. Juni 2005 noch 11,4 Mio. CHF betragen hat, fast vollständig abgebaut werden.
Aufgrund der provisorischen Zahlen ist der Betriebsgewinn der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Dies ist vor allem auf Veränderungen im Produktemix, auf Erhöhungen bei den Aufwendungen für Entwicklung und Basisengineering sowie auf Sonderkosten, die durch die beiden Akquisitionen entstanden sind, zurückzuführen.
Das Marktumfeld im Jahr 2005 war geprägt durch eine große Zurückhaltung im Automobilgeschäft. Schlechte Meldungen im Umfeld der US-Automobilindustrie verunsicherten den gesamten Weltmarkt und führten bei Komax sowohl in Europa wie auch in Asien zu rückläufigen Verkaufszahlen im Maschinengeschäft. Die Verkäufe in den USA hielten sich erfreulicherweise auf hohem Niveau.
In der Montageautomation entwickelten sich vor allem die Bereiche Medtech und Photovoltaik überdurchschnittlich gut, und ein ausgezeichneter Bestellungseingang lässt auch im nächsten Jahr in diesen Bereichen mit zweistelligem Umsatzwachstum rechnen.
Im Bereich der Maschinensysteme zur Herstellung ganzer Kabelbäume kann Komax erste, größere Erfolge erzielen. Unterstützt durch vermehrte Anforderungen wie höhere Qualität und Miniaturisierung nimmt der Anteil Automation in diesem Markt zu. Vor allem im zweiten Halbjahr wurden diverse Maschinen bestellt, und zum ersten Mal erhielt Komax eine Bestellung von mehreren Maschinen von einem namhaften Kunden in der Autoindustrie.
Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet Komax aktivere Märkte. Durch den guten Bestellungseingang des Vorjahres in den Produktelinien der Montageautomation wie Medtech, Photovoltaik und Mechanik/Elektronik sowie der Belebung des Maschinengeschäfts ist Komax zuversichtlich, den Umsatz und vor allem den Ertrag deutlich steigern zu können.
Auf 1. April 2006 wird Beat Kälin in die Leitung der Komax Gruppe aufgenommen und zuständig für die Geschäfte des Stammhauses in Dierikon sein, das heißt für die Aktivitäten Maschinen und Systeme zur Verarbeitung von Kabeln. Der 1957 geborene Beat Kälin ist diplomierter Maschineningenieur und Dr. sc. techn. der ETH Zürich und besitzt einen MBA der INSEAD. Er hat einen großen Teil seiner Laufbahn im Elektrowatt-Konzern verbracht, hat dann in die Verpackungsindustrie gewechselt (SIG) und ist zurzeit Mitglied des Vorstandes von Bosch Packaging Technology.
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