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News - Nebenwerte
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20.01.2006
EnBW stockt Beteiligung an tschechischer Prazsk energetika auf
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Der Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG (ISIN DE0005220008/ WKN 522000) meldete am Freitag, dass er 15 Prozent der Anteile an der tschechischen Prazsk energetika Holding a.s. von der RWE Energy AG, einer Tochter der RWE AG (ISIN DE0007037129/ WKN 703712), erworben hat.
Durch den Erwerb erhöht sich der von EnBW gehaltene Anteil an der Prazsk energetika Holding von 34 Prozent auf 49 Prozent. Die Prazsk energetika Holding selbst ist mit 51 Prozent Mehrheitsaktionär am Prager Energieunternehmen Prazsk Energetika a.s., das neben der tschechischen Hauptstadt auch die nordöstlich von Prag gelegene Stadt Rostocky mit Strom versorgt.
Mit der Aufstockung ihrer Anteile an der Prazsk energetika Holding verstärkt EnBW das seit 1996 andauernde Engagement in der Tschechischen Republik. Prazsk energetika hat mit rund 700.000 Energiekunden und einem Energieabsatz von rund 5,4 Terrawatt-Stunden einen Marktanteil von rund 12 Prozent in der Tschechischen Republik. Wichtigster EnBW-Partner vor Ort ist die Hauptstadt Prag, die ihrerseits 51 Prozent an der Prazsk energetika Holding hält.
Gestern teilte der EnBW-Konzern mit, dass er gemäß erstem Ergebnisüberblick das Geschäftsjahr 2005 mit einem deutlich positiven Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 1,08 Mrd. Euro abgeschlossen hat. Damit konnte erstmals in der Konzerngeschichte ein Gewinn vor Steuern oberhalb der Milliardengrenze erreicht werden. Nach dem entsprechenden vergleichbaren Vorjahreswert in Höhe von 759 Mio. Euro hat sich das EBT damit um rund 42 Prozent erhöht.
Die Aktie von EnBW Energie Baden-Württemberg legt in Frankfurt aktuell um 8,29 Prozent auf 52,63 Euro zu.
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