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Analysen - Ausland
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06.06.2001
Bridgestone neutral
Salomon Smith Barney
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www.optionsscheinecheck.de
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Der Aktienanalyst Tsunemi Tachibana von der Investmentbank Salomon Smith Barney bewertet die Aktie des Reifenherstellers Bridgestone (WKN 857226) weiterhin neutral.
Am 31 Mai habe Bridgestone/Firestone (BFS), die amerikanische Tochtergesellschaft von Bridgestone, die NHTSA gebeten, eine Sicherheitsinspektion bei bestimmten Modellen des Ford Explorer durchzuführen, um diese auf Konstruktionsfehler zu überprüfen.
Daher sei dies auch in dem Interesse aller Kunden und würde ebenfalls auch mit der Strategie des Unternehmens übereinstimmen. Laut den Finanzexperten von Salomon Smith Barney würde BFS behaupten, dass die Unfälle mit dem Explorer in keinerlei Beziehung zu Problemen mit den Reifen stünden. Falls die Überschlagunfälle auf Grund von Profilablösungen zustande gekommen seien, würden die Experten von Salomon Smith Barney daran zweifeln, dass die jüngsten Testergebnisse für Bridgestone von Vorteil seien. Die Analysten glauben daher, dass Bridgestone noch immer einem Prozessrisiko ausgesetzt sei.
Des weiteren seien die Experten der Meinung, dass der Zwist zwischen BFS und Ford wahrscheinlich die Kunden davor abschrecken werde, Reifen von BFS und Fahrzeuge von Ford zu kaufen. Ebenso würden die Experten anzweifeln, dass die jüngsten Befunde behilflich seien, das angeschlagene Markenimage von Firestone wiederherzustellen.
Daher halten die Experten von Salomon Smith Barney an der neutralen Bewertung und dem Kursziel von 100 US-Dollar für die Aktie des Reifenherstellers Bridgestone unverändert fest.
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