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News - Ausland
13.01.2006
Volvo schreibt Blue Bird-Beteiligung ab, erhält Großauftrag
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Der schwedische Mischkonzern Volvo S.A. (ISIN SE0000115446/ WKN 855689) wird seine Beteiligung an dem Schulbushersteller Blue Bird vollständig abschreiben.

Volvo begründete diesen Schritt am Freitag mit der wenig erfolgreichen operativen Entwicklung des in Nordamerika ansässigen Schulbusherstellers. Volvo hatte zuletzt eine 42,5-prozentige Beteiligung an der Peach County Holdings Inc., der Muttergesellschaft von Blue Bird gehalten. Im Rahmen der Wertberichtigung auf die Beteiligung an Blue Bird geht Volvo für das vierte Quartal von Sonderbelastungen in Höhe von 550 Mio. Schwedischen Kronen (SEK) (71 Mio. Dollar) aus.

Volvo hatte diese Maßnahme bereits im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres angekündigt.

Außerdem verbuchte Volvo vom britischen Turbinenhersteller Rolls-Royce Group plc (ISIN GB0032836487/ WKN 136198) einen Großauftrag. Im Rahmen des Abkommens wird die Flugzeugsparte von Volvo, Volvo Aero,das Gebläse für das Triebwerk vom Typ Rolls-Royce Trent 1000 herstellen. Das Auftragsvolumen wurde auf insgesamt 1,1 Mrd. SEK für einen Zeitraum von fünfzehn bis 20 Jahren beziffert.

Das Triebwerk Rolls-Royce Trent 1000 ist für das Großraumflugzeug Dreamliner 787 des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing Co. (ISIN US0970231058/ WKN 850471) bestimmt.

Die Aktie von Volvo notierte zuletzt bei 377,00 SEK, während die Aktie von Rolls-Royce in London 3,90 Prozent auf 425,50 Pence abgibt.


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