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12.01.2006
POSCO: Gewinn im vierten Quartal um 68 Prozent eingebrochen
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Die südkoreanische POSCO (ISIN US6934831099/ WKN 893094), der weltweit fünftgrößte Stahlhersteller, meldete am Donnerstag, dass ihr Gewinn im vierten Quartal um 68 Prozent eingebrochen ist. Der stärker als erwartete Rückgang wird auf sinkende Stahlpreise und Sonderbelastungen aus Stellenstreichungen zurückgeführt.
Der Nettogewinn belief sich auf 382 Mrd. Koreanische Won (KRW) (391 Mio. Dollar), gegenüber 1,18 Bio. KRW im Vorjahr. Dies entspricht dem ersten Rückgang seit dem zweiten Quartal 2002. Analysten waren im Vorfeld von einem Überschuss von 663,3 Mrd. KRW ausgegangen. Der operative Gewinn fiel um 33 Prozent auf 1,1 Bio. KRW. Der Umsatz reduzierte sich um 7 Prozent auf 5,2 Bio. KRW.
Im Gesamtjahr erhöhte sich der Nettogewinn von Asiens drittgrößtem Stahlerzeuger um 5 Prozent auf 4 Bio. KRW und lag damit unter der durchschnittlichen Marktschätzung von 4,3 Bio. KRW.
Für dieses Jahr rechnet der Konzern mit einem Umsatzrückgang von bis zu 12 Prozent auf 19 Bio. KRW, was vor allem mit einem verstärkten Wettbewerb aus China zusammenhängt.
Die Aktie von POSCO schloss heute an der KSE bei 202.500 KRW (-0,98 Prozent).
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