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News - Ausland
04.01.2006
Alstom und Aker Yards gründen Schiffbau-Joint Venture
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Der französische Mischkonzern Alstom S.A. (ISIN FR0000120198/ WKN 914815) legt seine Schifffahrtssparte mit Aker Yards zusammen.

Wie der französische Konzern am Mittwoch bekannt gab, wird Aker Yards im Rahmen der Transaktion 75 Prozent des Joint Ventures übernehmen, während Alstom bis zum Jahr 2010 eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten wird. Im Rahmen der Vereinbarung wird Aker Yards 50 Mio. Euro für die Übernahme der 75-prozentigen Mehrheitsbeteiligung an dem Joint Venture an Alstom bezahlen, während die Gesellschaft die verbleibenden 25 Prozent des Joint Ventures im Jahr 2010 für 125 Mio. Euro von Alstom kaufen wird. Der Kaufpreis hängt dabei von der operativen Entwicklung der Gesellschaft in den kommenden Jahren ab.

Darüber hinaus wird Alstom 350 Mio. Euro in das entstehende Joint Venture investieren. Die neue Gesellschaft besteht aus den Schiffswerften in Saint-Nazaire und Lorient und wird sich auf die Produktion von Kreuzfahrtschiffen konzentrieren.

Durch die Transaktion wird sich die Konzernverschuldung von Alstom voraussichtlich um 300 Mio. Euro erhöhen, wobei es zu einem außerordentlichen Verlust von bis zu 100 Mio. Euro kommen wird. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden und soll bis März 2006 abgeschlossen werden.

Die Aktie von Alstom notiert aktuell mit einem Plus von 1,64 Prozent bei 1,24 Euro.


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