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News - DAX 100
29.12.2005
IWKA verkauft EX-CELL-O und erwartet Ergebnisbelastung in 2005
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Die IWKA AG (ISIN DE0006204407/ WKN 620440) hat am Donnerstag die Gesellschaften der EX-CELL-O-Gruppe an die nicht börsennotierte US-Beteiligungsgesellschaft MAXCOR Inc. verkauft. Dies teilte die im MDAX notierte Industrie-Holding am Donnerstagabend mit.

Der Verkauf erfolgt demnach mit Wirkung zum 31. Dezember 2005 bzw. 1. Januar 2006 und betrifft, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden, im Wesentlichen die Ex-Cell-O GmbH, Eislingen, die US-amerikanische Ex-Cell-O Machine Tools Inc. und die französische Ex-Cell-O Machines S.A.S.

Durch diese Desinvestition wird das Ergebnis aus Discontinued Operations des IWKA-Konzerns in 2005 mit Buchwertverlusten in Höhe von rund 55 Mio. Euro belastet, wobei ein operativer Verlust der EX-CELL-O Gruppe in Höhe von rund 40 Mio. Euro hinzukommt, so der Konzern weiter.

Darüber hinaus erwartet die IWKA, dass in den Continuing Operations Einmalaufwendungen in Höhe von rund 40 Mio. Euro für Strukturverbesserungen in den Geschäftsbereichen Automobiltechnik, Verpackungstechnik und Robotertechnik das Konzern-EBIT in 2005 zusätzlich belasten. Durch diese Einmalaufwendungen soll das ansonsten positive Konzern-EBIT aus Continuing Operations negativ werden.

Der Vorstand erwartet, dass durch die Veräußerungen der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Bereiche und auf Grund der bereits eingeleiteten Optimierungen in den Continuing Operations, bereits für 2006 eine deutlich positive Cash Flow- und Ergebnisentwicklung erreicht wird.

Der Karlsruher Konzern hatte bereits in der vergangenen Woche den Verkauf der Balg- und Kompensatoren-Technologie GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (Flexible Solutions Group) an Odewald & Compagnie bekannt gegeben.

Die IWKA-Aktie verliert derzeit in Frankfurt 2,60 Prozent auf 17,95 Euro.


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