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News - DAX 100
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28.12.2005
Presse: Abfindungsangebot von Volkswagen stößt auf wenig Interesse
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Das Abfindungsangebot des Automobilherstellers Volkswagen AG (ISIN DE0007664005/ WKN 766400) stößt bei den Beschäftigten Presseangaben zufolge bislang auf taube Ohren.
Laut einem Artikel der "Wolfsburger Nachrichten" (Mittwochausgabe), der sich auf Angaben des Betriebsrats beruft, haben im Stammwerk Wolfsburg seit Anfang November nicht einmal 100 Mitarbeiter Aufhebungsverträge unterschrieben. "Diese Zahl liegt deutlich unter den Erwartungen", wird Betriebsratschef Bernd Osterloh zitiert. Volkswagen will bis Ende 2008 in Westdeutschland insgesamt 10.000 Stellen abbauen. Dieses Ziel will der größte europäische Automobilhersteller auch über Aufhebungsverträge mit Abfindungen erreichen.
Im Werk Braunschweig stößt das Angebot von Volkswagen ebenfalls auf wenig Resonanz: "Es sind aber nicht viele Mitarbeiter, die Verträge angenommen haben. Zwischenstände gibt es Anfang Januar", sagte Braunschweigs VW-Betriebsratschef Uwe Fritsch. "Der Start ist schleppend."
Hintergrund für das Zögern vieler Beschäftigter ist dei allgemein schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie die vergleichsweise geringen Abfindungsangebote. Im Durchschnitt werden bisher 60.000 Euro gezahlt, berichtet die Zeitung weiter.
Bei den Altersteilzeitverträgen, dem wichtigsten Instrument zum geplanten Personalabbau, ist Volkswagen bei seinem Programm indessen erfolgreicher: Laut dem Bericht sind inzwischen 6.300 Verträge von Mitarbeitern unterschrieben worden.
Die Aktie von Volkswagen notiert aktuell mit einem Minus von 0,11 Prozent bei 44,85 Euro.
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