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News - Ausland
23.12.2005
Cephalon und Ranbaxy einigen sich im Patentstreit um Provigil
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Der amerikanische Biotechnologiekonzern Cephalon Inc. (ISIN US1567081096/ WKN 881752) hat sich mit dem indischen Generika-Hersteller Ranbaxy Laboratories Ltd. (ISIN USY7187Y1166/ WKN 912364) in einem Patentstreit um den Wirkstoff Modafinil, der unter dem Namen Provigil vermarktet wird und bei krankhafter Tagesmüdigkeit eingesetzt wird, geeinigt.

Unternehmensangaben vom Donnerstag zufolge akzeptiert Cephalon die Einführung eines Nachahmermedikaments in den USA durch Ranbaxy ab Oktober 2011 und damit drei Jahre vor dem Ablauf des Patentschutzes für Provigil. Sollte Cephalon vor diesem Datum noch eine Zulassung für Provigil bei der Anwendung bei Kindern erhalten, verschiebt sich die Einführung des Nachahmermedikaments um sechs Monate nach hinten. Als Gegenleistung wird Cephalon Lizenzgebühren von Ranbaxy erhalten, weitere finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Des Weiteren kündigte Cephalon den Abschluss der bereits Anfang Dezember angekündigten Übernahme der Zeneus Holdings Ltd. an. Der Kaufpreis wurde früheren Angaben zufolge auf 360 Mio. Dollar in bar beziffert. Cephalon geht davon aus, dass die Übernahme im kommenden Jahr zusätzliche Erlöse in Höhe von 100 Mio. Dollar zum Konzernumsatz beiträgt. Dabei wird sich die Akquisition im Fiskaljahr 2006 ergebnisneutral auswirken, während man in den Folgejahren von einem positiven Ergebnisbeitrag in Zusammenhang mit der Akquisition ausgeht.

Die Aktie von Cephalon notierte zuletzt bei 60,67 Dollar (+8,51 Prozent), während die von Ranbaxy aktuell in London unverändert bei 7,73 Dollar notieren.


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